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Eine Frau tippt die Pin der EC-Karte an der Tastatur eines Geldautomaten ein.
Nach Angaben des Bundesverbandes der Volks- und Raiffeisenbanken bietet die Bankengruppe als erste in Deutschland diesen Service an – doch das ist nicht richtig. Die privaten Großbanken Deutsche Bank und Hypovereinsbank offerieren die freie Pin-Wahl bereits seit Jahren, andere Institute wie die Postbank und einige Sparkassen denken über eine Einführung nach. Anke Veil, Pressesprecherin der Deutschen Bank: Für unsere Kunden ist es völlig normal, dass sie ihre Pin frei wählen können. Veil verweist darauf, dass der Service am Bankschalter vor kurzem weiter verfeinert wurde. Jetzt können Deutsche-Bank-Kunden unter dem Button ‚persönliche Einstellung‘ den Betrag der regelmäßigen Geldabhebungen im Voraus individuell festlegen und müssen nicht mehr auf bestimmte Voreinstellungen zurückgreifen. Zugleich kann man die Stückelung der Geldscheine bestimmen, also ob der Betrag in Zehnern, Zwanzigern, Fünfzigern oder Hundertern ausgezahlt werden soll.
Vorsicht bei Wahl der Geheimnummer
Frei wählbare Pin bieten zahlreiche Vorteile. So kann jeder Kartenbesitzer sich seine individuelle Eselsbrücke zur eigens gewählten Geheimzahl bauen. Das Geburtsdatum, die Hausnummer oder leicht eingängige Nummern wie 1234 oder 0815 sollte man allerdings nicht wählen. Denn gehen Geldbörse samt Geldkarte und Personalausweis verloren, ist es für den Dieb ein Leichtes, auf die richtige Nummer zu kommen. Schwerer zu identifizieren sind hingegen der Hochzeitstag oder das Geburtsdatum der Eltern - am besten rückwärts einzugeben. Vorteilhaft ist auch, dass man die gleiche Pin für mehrere Karten verwenden kann.
Für neu gewählte Pin gelten dieselben Sorgfaltsregen wie für jede andere Geheimzahl: Die eigene Pin sollte immer geheim gehalten und nie aufgeschrieben werden. Bei der Pin-Eingabe sollte die Tastatur immer mit der freien Hand oder einem Gegenstand verdeckt werden. Sollte doch ein Unbefugter von der Pin Kenntnis erlangen, gilt es, die Karte sofort bei der ausgebenden Bank oder beim zentralen Sperrdienst, Telefon 116 116, sperren zu lassen. Mit diesen Maßnahmen sind Girocard und Kreditkarte sicher und vor eventuellen Schäden geschützt.
Quelle: biallo & team










