Besser schlafen - aktuelle Trends 2019

Schlaf und Achtsamkeit gehört zu den Trendthemen des Jahres. Entsprechend groß ist die Auswahl an Artikeln, die einen gesunden und erholsamen Schlaf fördern sollen.

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Etwa 25 Prozent der Bundesbürger leiden an Schlafstörungen. Besonders hoch ist der Anteil bei Schichtarbeitern, bei denen sogar 40 Prozent von Schlafproblemen betroffen sind. Der Markt um Schlafprodukte, die die Schlafqualität nachhaltig verbessern können, boomt seit Jahren. Immer mehr Marken strömen auf den Markt, um den Schlaf ihrer Kunden erholsamer zu machen. Sogenannte Anti-Schnarchkissen gehören zu den bekannten Hilfsmitteln, um den Schlaf zu verbessern - und zwar nicht nur für die betreffende Person, sondern vor allem für Mitschläfer. Auch spezielle Entspannungsprodukte erleichtern das Ein- und fördern das Durchschlafen. Dieses Jahr stehen vor allem die richtige Belüftung des Schlafzimmers, smarte Matratzenauflagen und Wachträume auf der Liste der Schlaftrends.

Sichere Belüftung liegt im Trend

Nach dem Rekordsommer im letzten Jahr denken nun auch in und um Recklinghausen immer mehr Haushalte über das perfekte Klima im Schlafzimmer nach. Während im Winter die trockene Heizungsluft den Schlaf deutlich minimieren kann, stellen im Sommer die tropischen Nächte ein Problem dar. Wenn es nachts nicht mehr kühler als 20 Grad Celsius wird, wird die Schlafqualität nachhaltig beeinträchtigt.  Der  Mensch findet schwerer in den Schlaf und schläft in der Regel auch nicht durch. Hier können natürlich schon leichte Decken eine Erleichterung sein. Um die Schlafqualität aber nachhaltig zu verbessern, braucht es eine gute Belüftungslösung.
 
2019 stehen hier Ventilatoren wieder hoch im Kurs. In Deutschland bleiben die Klimaanlagen im Haus eher die Ausnahme. Sie werden vor allem aufgrund des hohen Stromverbrauchs nur sehr selten verbaut. Funktionalität steht bei der Belüftung an erster Stelle und so dürfte 2019 der Deckenventilator wieder zu den Bestsellern gehören. Das Portal luftking.de fasst die Vorteile dieser Ventilatorart wie folgt zusammen: “Mit dem Deckenventilator spüren Verbraucher, wie sie von der erzeugten Windbewegung abgekühlt werden. Darüber hinaus integrieren die meisten Deckenventilatoren eine Deckenleuchte, sodass hier ein angenehmer 2 in 1 Komfort geboten wird.”
 
Deckenventilatoren gibt es für jede Raumgröße. Er sollte möglichst zentral an der Decke ausgerichtet sein, sodass sich die Luft gut im Raum verteilen kann. In großen, länglichen Räumen kann sich der Einsatz von zwei kleineren Ventilatoren an der Decke lohnen. Durch die Luftbewegung von oben kühlen die Deckenventilatoren sanfter und gleichmäßiger als ein Stand- oder Tischventilator, der direkt neben dem Bett steht.

Wachträume bereiten auf den Nachtschlaf vor

Ein weiteres großes Schlaf-Trendthema des Jahres sind die Wachträume. Der Alltag wird immer schnelllebiger und stressiger. Die Wachträume zielen darauf ab, kurze Verschnaufpausen am Tag aktiv und bewusst zu nutzen. So kann beim Spaziergang oder auch bei der Fahrt mit der Bahn bewusst geträumt werden. Der Blick wird hierbei starr und die Gedanken kreisen um verschiedene Themen. Das Wachträumen setzt ein wenig Übung voraus, sorgt aber für frische Energie. Darüber hinaus hilft es dabei, Dinge tagsüber zu verarbeiten, um nachts besser zu schlafen.
 
Smarte Technologien machen auch vor dem Schlafen keinen Halt mehr. Es gibt erste Produkte, die das Prinzip des Smart Homes nun auch auf das Bett übertragen. Das gelingt mit Hilfe von vernetzten Matratzenbezügen. 2019 soll der erste Topper eingeführt werden, in den Sensoren eingelassen sind. Die Topper sollen dann über die Smartphones gesteuert werden können. Mit diesem Topper kann beispielsweise die Betttemperatur angepasst werden. Dabei soll nach der Idee der Entwickler die Betttemperatur in Doppelbetten auf beiden Seiten unterschiedlich gesteuert werden. Die Sensoren liefern aber auch wertvolle Informationen zum eigenen Schlaf. So werden durch sie die Schlafphasen aufgezeichnet. Weiterhin registrieren sie die Herz- und Atemfrequenz, die dann am Morgen bequem über das Smartphone abrufbar ist.


ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    22. Mai 2019, 12:58 Uhr
    Aktualisiert:
    22. Mai 2019, 12:59 Uhr