Die neue Fitbit Charge 3 - der fast perfekte Fitness Tracker für Frauen

Smartwatches werden immer beliebter. Während die einen eine stylische Uhr im klassischen Look wollen, die sie bei ankommenden Anrufen oder Whatsapp-Nachrichten informiert, gibt es andere, denen das nicht reicht. GPS, Schrittzähler, Motivation zur Bewegung - Wearables für Sportler sind mindestens genauso gefragt. Sportuhren von Garmin, Polar oder Suunto sehen in der Regel weniger elegant und haben ein Silikon-Armband. Sie sind auf Funktionalität ausgelegt. Ein Lederarmband beispielsweise würde beim schweißtreibenden Sport abfärben und ausbleichen.

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GPS-Uhren gibt es für viele Sportarten. Sie eignen sich je nach Funktionsumfang für Laufen, Rennradfahren, Golf oder sogar zum Schwimmen, dies zeigt beispielsweise ein Blick auf die Auswahl an Damenuhren von uhrcenter.de. Frauen suchen demnach meist nach schlanken Modellen, die sie auch im Alltag tragen können. Schrittzähler, integrierte Pulsmessung und Benachrichtigungen - das reicht ihnen meist aus. Solche abgespeckten Sportuhren werden auch Fitness Tracker genannt.


Fitbit hat das vor einigen Jahren erkannt und mit der Charge 2014 das erste Modell auf den Markt gebracht, das diese Anforderungen erfüllt. Doch die Ansprüche der Kunden steigen und so hat das Unternehmen mit der neuen Charge 3 einige Neuerungen in die beliebteste Fitbit-Produktreihe einfließen lassen. So gibt es nun einen Touchscreen und eine Schlafanalyse. Das Gorillaglas-Display ist größer und heller, die Uhr aber insgesamt schlanker als der Vorgänger.
 
Wasserdicht statt wasserabweisend
 
Die Fitbit Charge 3 mit Herzfrequenzmessung ist mehr als nur ein Fitness Tracker. Sie eignet sich auch zum Schwimmen, weil sie - im Gegensatz zur wasserabweisenden Charge 2 - wasserdicht ist und die Bahnen zählt. Das können längst nicht alle Sport-Wearables. Wer das praktische, aber wenig elegante Silikon-Armband nicht mag, kann es gegen ein edleres tauschen - die Farbauswahl ist groß. Natürlich informiert die Charge 3 auch über eingehende Nachrichten, auf die umgehend ganz ohne Smartphone mit vorformulierten Antworten reagiert werden kann.
 
Es gibt zwar 15 installierte Trainingsmodi, doch wegen des fehlenden GPS ist die Fitbit Charge 3 keine vollwertige Sportuhr. Wer die zurückgelegte Strecke aufzeichnen will, braucht ein Smartphone in der Nähe, mit dessen GPS-Funktion sich der Fitness Tracker dann verbindet. Dass die Uhr in erster Linie Frauen als Zielgruppe hat, beweist das integrierte Gesundheits-Tracking, mit dem sich per App Menstruations- und Fruchtbarkeitszyklen bestimmen lassen.
 
Mit der Uhr bezahlen
 
Übungen auf dem Crosstrainer oder beim Schwimmen erkennt die Uhr automatisch. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich Ziele zu setzen und die Fortschritte in Echtzeit zu verfolgen, etwa beim Yoga oder Zirkeltraining. Wenn der innere Schweinehund mal wieder die Überhand hat, erinnert die Charge 3 auf Wunsch daran, sich mal wieder zu bewegen. Mit der “Special Editionen” (20 Euro Aufpreis) kann per Fitbit Pay bezahlt werden, was hierzulande aber noch nicht sehr verbreitet ist. In den USA oder Australien wird dieses Bezahlverfahren schon von vielen Banken akzeptiert.
 
Mit dem Aluminiumgehäuse und ohne sichtbare Tasten sieht die Fitbit Charge 3 sehr schick aus. Ihr Akku soll sieben Tage halten. Die Uhr kommt im Oktober 2018 auf den Markt, kostet ab 149,95 Euro und kann bereits vorbestellt werden. Wer beim Sport kein Smartphone mitführen und dennoch auf GPS zurückgreifen will, dem bietet Fitbit mit der Iconic und der Versa zwei Alternativen. Diese Modelle sind jedoch weitaus wuchtiger im Design und nicht so schlank wie die Charge 3. Weil GPS aber der einzig große Manko dieses Fitness Trackers ist und Fitbit gegenüber den Vorgängermodellen an entscheidenden Stellen nachgebessert hat, wird er sich bestimmt gut verkaufen.
 



ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    5. September 2018, 10:15 Uhr
    Aktualisiert:
    10. September 2018, 14:46 Uhr