Jenny im Urlaubsglück: Mein erstes Mal Amerika

Reise Das lange Warten hatte vor einigen Wochen endlich ein Ende. Sparen, planen, organisieren und Vorbereitungen treffen – und dann war es so weit. Mein erstes Mal Urlaub in Amerika!

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  • Los Angeles

    Das ist Urlaub: Jenny fährt lässig am Venice Beach Fahrrad.

  • Los Angeles

    Der Klassiker, das Hollywood-Zeichen, muss natürlich auch fotografiert werden.

Es hört sich kitschig an, aber ich habe lange davon geträumt, nach Amerika zu fliegen. Um genau zu sein, nach Los Angeles! Die Stadt, von der alle sprechen und die man unbedingt gesehen haben muss. Gemeinsam bin ich mit fünf Freunden nach Amerika geflogen und hatte eine der besten Zeiten meines Lebens!
Was mich ein bisschen unruhig gemacht hat, war der lange Flug nach Los Angeles: Elf Stunden und 20 Minuten. Mit vielen Disney- und Kinofilmen, leckerem Essen, Süßigkeiten und ein wenig Schlaf lenkte ich mich auch ein bisschen davon ab.

Keine Kommunikationsschwierigkeiten

Insgesamt verbrachten wir zehn Tage in den USA und erlebten jeden Tag etwas Neues. Wandern zu dem Hollywood-Zeichen, Rad fahren am Venice Beach, Spaziergänge am Strand und natürlich gab es auch einen Besuch des berühmten „Walk of Fame“! Während unserer Ausflüge habe ich bemerkt, dass die Amerikaner sehr freundlich und offen sind – Kommunikationsschwierigkeiten? Ne! Amerikaner nehmen sich, zumindest kann ich’s aus meiner Sicht sagen, sehr viel Zeit für jemanden und erklären alles bis ins kleinste Detail.

Doch in Hollywood glänzt nicht alles und der rote Teppich wurde nicht überall in der ganzen Stadt ausgelegt. Ich war sehr schockiert, als ich gesehen habe, wie viele obdachlose Menschen es dort gibt. Auch durch die Seitenstraßen der Stadt sollte man nicht alleine gehen, denn viele Straßen gehören hier den Gangstern.
Aber es gab hier auch positiv Aufregendes zu sehen, was für mich persönlich ein absolutes Highlight war. Hier laufen Stars ganz normal durch die Straßen oder stehen mit ihrem Auto genau wie man selbst neben einem an der Ampel und haben einen Coffee to go in der Hand.

Doch die kompletten zehn Tage haben wir nicht nur in Los Angeles verbracht, sondern machten auch einen
Roadtrip nach Las Vegas und San Diego.
Klar, Las Vegas ist auch ein absolutes Muss, wenn man in Amerika ist. Tagsüber ist die Stadt sehr unspannend – abends dagegen erwacht sie zum Leben. Millionen Lichter, viele Menschen, laute Poolpartys und Spiel-Automaten ohne Ende. Ich begab mich ebenfalls auf eine große Poolparty in Las Vegas, wo am Abend mein Lieblings-DJ Kygo spielte. 40 Dollar für Frauen und 90 Dollar für Männer – stolze Preise. Wie man sich so eine Pool-Party vorstellt? Genauso wie sie in den typischen amerikanischen Filmen stattfinden! Ein unvergessliches Erlebnis, hier wird die Nacht zum Tag und es wird gefeiert bis in die Morgenstunden.
Eine weitere tolle Zeit verbrachten wir in San Diego und beobachteten den wohl schönsten Sonnenuntergang aller Zeiten.

Ich bekomme jetzt noch Gänsehaut, wenn ich daran denke, solche wunderschönen Momente mit den besten Freunden zu teilen. Ich probierte mich an einem Tag sogar ans Body-Surfen und erwischte direkt eine super Welle, die mich an den Strand brachte, haha! So weit bin ich aber auch nicht in den Pazifik gegangen, da an diesem Tag eine Hai-Attacke gewesen ist. Upps…

Gesund ernähren? Schwierig!

In Amerika ist es übrigens echt nicht so leicht, sich gesund zu ernähren bei all den kulinarischen Verführungen dort, aber es ist ja auch Urlaub! Da habe ich mir Süßigkeiten, Burger, Eis und viele weitere Leckereien gegönnt. Zugegeben, ich muss auch erwähnen, dass die Amerikaner auch supertolle Salate zaubern können, die nicht mit einer kalorienhaltigen Soße überzogen werden. Aber: Gesunde Lebensmittel sind hier mindestens doppelt so teuer wie Fast Food, das erklärt, warum viele Amerikaner dort übergewichtig sind. Eine Schale Obst für unter sechs Dollar bekommt man hier nicht.

Einen Großteil unserer Zeit verbrachten wir in den Supermärkten – nicht, weil es dort zu voll war, sondern weil die Supermärkte so groß waren und sehr viel Auswahl hatten, dass man sich einfach nicht entscheiden konnte, was man heute kochen oder naschen möchte. Ein Traum!
In den kompletten Tagen hatten wir keinen einzigen schlechten Tag, an dem es geregnet hat, sondern nur Sonne mit angenehmen 25 Grad!

Kalifornien ist wunderbar und ich kann es jedem nur empfehlen, eines Tages dort hinzufliegen, um da in diese besondere Welt abzutauchen. Es lohnt sich und Ihr werdet es sicher lieben! Dieser Moment, wenn man durch die Straßen fährt oder spazieren geht – ein Gefühl, das man mal erlebt haben muss!


AUTOR
Jenny Kuhn
ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    8. Juni 2017, 15:16 Uhr
    Aktualisiert:
    27. Oktober 2017, 03:34 Uhr
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