Lena und Judith: Ohne Dich geht's nicht

Scenario zeigt Herz. In unserer Reihe „Ohne Dich geht’s nicht“ dürfen Jugendredakteure und Leser eine Liebeserklärung abgeben: an ihren Partner, an Mama oder Papa, an die beste Freundin oder den besten Kumpel, den tollen Arbeitskollegen oder eben an das Haustier oder gar an einen Gegenstand. Heute bekennen sich Praktikantin Judith Brand und ihre Freundin Lena Hennig zueinander.

  • Ohne Dich geht's nicht Lena und Judith

    Halten sich fest seit Kindertagen: Lena (l.) und Judith. Foto: Privat

Wer oder was seid Ihr?
Wir sind Lena, 19 Jahre alt, und Judith, 20. Wir sind beste Freundinnen und kennen uns seit Kindergartentagen. Auch wenn wir, nennen wir es mal, anfängliche Berührungsschwierigkeiten hatten, sind wir seit Ende unserer Grundschulzeit unzertrennlich.

Wie habt Ihr Euch kennengelernt?
Wie schon erwähnt, waren wir im selben Kindergarten. Allerdings konnten wir uns früher gegenseitig nicht so gut leiden. Warum, wissen wir auch nicht mehr. Richtig kennengelernt haben wir uns in der Grundschule.

Was war Euer bester Moment?
Eigentlich gibt es nicht den einen besten Moment. Wir haben schon viele tolle Dinge gemeinsam erlebt. Besonders witzig ist uns zum Beispiel unser gemeinsamer Urlaub vor einigen Jahren in Oude- Tonge in den Niederlanden in Erinnerung geblieben. Der Vermieter unseres Ferienhauses war wohl asiatischer Herkunft und im ganzen Haus gab es CDs mit asiatischer Musik. Mehrmals am Tag hatten wir das Bedürfnis, diese Lieder abzuspielen und wie verrückt dazu zu tanzen. Somit war der Urlaub schon ein bisschen multikulti.

Einen großen Streit hatten wir noch nie

Gab es in Eurer Beziehung mal brenzlige Situationen oder lief immer alles glatt?
Also einen großen Streit hatten wir noch nie. Dazu sind wir uns auch einfach viel zu ähnlich. Aber natürlich lief auch nicht immer alles perfekt und Missverständnisse sind in so vielen Jahren Freundschaft ja auch mehr als normal. Wobei auch das unglaublich selten vorgekommen ist. An dieser Stelle kann man auch erwähnen, dass wir nicht auf dieselbe weiterführende Schule gegangen sind und auch nicht in der gleichen Stadt waren. Dann gab es natürlich auch mal Zeiten, in denen wir uns einfach nicht oft sehen konnten. Aber auch das hat uns eher noch mehr zusammengeschweißt.

Was könnt Ihr voneinander lernen?
Lena: Von Judith kann ich lernen, dass es wichtig ist, über Dinge zu sprechen, die einen bedrücken. Sie schenkt mir immer ein offenes Ohr und hat gute Ratschläge für Probleme. Außerdem ist sie eine wirkliche Kämpferin. Sie lässt sich von nichts unterbringen und versucht stets das Beste aus der Situation zu machen. Zudem ist sie sehr organisiert und man kann sich immer auf sie verlassen. Auch der Spaß darf in einer Freundschaft nicht zu kurz kommen. Da wir uns charakterlich sehr ähnlich sind, können wir über die gleichen Dinge lachen und es ist immer eine Freude, etwas zusammen zu unternehmen. Wir ergänzen uns sehr gut und ich bin froh, sie meine beste Freundin nennen zu dürfen.

Judith: Lena ist ein unglaublich gutmütiger Mensch. Sie kommt mit jedem Typ Mensch zurecht und will für jeden nur das Beste. Selbst wenn der andere keine guten Absichten hat, sieht sie das Positive in Menschen und Situationen. Ihre ruhige Art in Momenten, in denen ich schon auf 180 wäre, bewundere ich sehr. Sie kann mich immer beruhigen oder auch trösten, wenn ich mal traurig bin. Sie ist einfach bezaubernd, bringt mich immer zum Lächeln, ist immer für mich da und lässt alles stehen und liegen, wenn ich sie brauche. Dafür bin ich unglaublich dankbar.

Was unternehmt Ihr gerne zusammen?
Es muss gar nicht immer etwas Spektakuläres sein. Einfache Mädels-Abende mit Schokolade und einem guten Film reichen aus, um uns glücklich zu machen. Außerdem kochen wir gerne zusammen, gehen auf Festivals und haben viele Jahre lang gemeinsam voltigiert. Auch wenn das letzte Mal schon etwas her ist, fahren wir gerne zusammen weg. Als Nächstes steht ein Wochenende in Heidelberg an.
Was macht Eure Beziehung besonders?
In den vielen Jahren unserer Freundschaft haben wir uns in- und auswendig kennengelernt. Wir wissen, wie die andere denkt und tickt. Und auch wenn wir uns nicht immer sehen können, wissen wir, die andere ist doch immer da.
Ihr wollt auch eine Liebeserklärung machen? Bei der Reihe dürft Ihr (bis 25) das! Zu wem oder was sagt Ihr: „Ohne Dich geht’s nicht“? Mailt für weitere Infos an: scenario@medienhaus-bauer.de



AUTOR
Judith Brand und Lena Hennig
ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    6. August 2018, 10:30 Uhr
    Aktualisiert:
    6. August 2018, 10:35 Uhr