Streitthema: Hotpants: Weniger ist nicht immer mehr

Mode Hotpants als Modetrend zu bezeichnen, ist für mich genauso seltsam wie weiße Socken in Sandalen. Dass manche Anziehsachen von Jahr zu Jahr kürzer werden, scheint auch nichts Neues zu sein. Was ich allerdings nicht verstehe, ist der Trend, sich Hotpants zu kaufen und sie so hochzuziehen, dass beide Pobacken zu sehen sind.

  • Sommer in Hannover

    Es soll junge Frauen geben, die ihre Hotpants sogar noch höher ziehen als diese Dame hier. Foto: Peter Steffen (dpa)

Ich war letztens mit einer Freundin in der Stadt und konnte meinen Augen nicht trauen, wie viele geschätzt 14- bis 17-Jährige so in der Öffentlichkeit rumlaufen.
Meine ernsthafte Frage: Wissen die Kinder nicht, dass der Hintern herausguckt, ist es ihnen egal oder machen sie es vielleicht sogar extra?
Ich verstehe nicht, wie sie so aus der Tür des Elternhauses kommen und wieso sie sich derart präsentieren.
Wenn ich ihnen auf die hintere Ansicht ihrer Hotpants gucke und mir dazu meine Gedanken mache, werden es andere wahrscheinlich auch tun…
Vielleicht ist es momentan aber auch einfach cool, so rumzulaufen. Unsere Trends waren auch nicht immer berauschend, aber das jetzt bereitet mir wirklich Sorgen.
Klar, es ist Sommer und jede Frau, egal welche Zahl auf ihrer Waage steht, hat das Recht, sich so zu kleiden, wie sie es für richtig hält, doch in erster Linie sollte man auch auf sich selbst achten und manche Trends auslassen. Den Spruch „Weniger ist manchmal mehr“ sollte man nicht auf alles beziehen.


AUTOR
Lari Goldstein
ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    13. August 2018, 08:14 Uhr
    Aktualisiert:
    4. November 2018, 03:33 Uhr