Accessoires: Groß? Klein? Glänzend!

Handtaschen, Sonnenbrillen und Ohrringe sind längst nicht mehr nur Beiwerk. Aus Sicht der Modeindustrie gehören sie zum Outfit wie die Kleidung selbst – ohne sie ist die schönste Stoff-Kombination nicht vollständig. Doch was sind die Trends?

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  • Ã?bertreibung ist in - Sehr kleine oder sehr groÃ?e Accessoires

    Statement-Ketten sind weiterhin beliebt wie der Blick in die Kollektionen - wie etwa von Swarovski zeigt. Foto: Swarovski (Swarovski)

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    Metallic-glänzende Stoffe sind bei Taschen und Rucksäcken beliebt. Auch Hailys greift dazu (ca. 10 Euro). Foto: Hailys (Hailys)

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    Breite Statement-Ketten bleiben in Mode - auch H&M hat sie weiterhin im Sortiment (ca. 20 Euro). Foto: H&M (H&M)

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    Statt wie gewohnt an Handtaschen baumeln Quasten jetzt auch am Hals. Fossil setzt auf auffällig rote Quasten zu Türkisgrün (79 Euro). Foto: Fossil (Fossil)

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    Dicke, glänzende Armreife mit opulenten Verzierungen sind ein Trend des Sommers. Auch Swarovski hat sie in der aktuellen Kollektion (99 Euro). Foto: Swarovski (Swarovski)

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    Quasten überall: An Handtaschen baumeln sie schon länger und das bleibt auch weiter aktuell. Wenz nutzt sie zum Beispiel als Hingucker an einer der ebenfalls im Trend liegenden XS-Taschen (149 Euro). Foto: Wenz (Wenz)

Sehr groß oder sehr schmal – das ist im Grunde das Wichtigste, was Modeinteressierte sich für die Saison Frühling und Sommer 2017 mit Blick auf trendige Accessoires merken müssen. „Ob bei Ohrringen oder Handtaschen, es ist das eine oder das andere ein Trend“, sagt Trendscout Gabriela Kaiser. Sie hat sich die schon bekannten Neuheiten bei Mode-Accessoires angeschaut. Außerdem fallen diese vier Trends bei einem ersten Blick in die neuen Kollektionen auf:

Viele dünne Armreifen oder Ketten: „Auch bei ihnen gilt: Man trägt entweder ganz breite Reifen oder ganz filigrane. Nur: So oder so“, erklärt Kaiser. Natürlich ließen sich auch mehrere filigrane Stücke zu einem optisch breiten Accessoire mischen. Das gilt auch für Halsketten.

Rucksackformen aus den 90er-Jahren sind zurück

XS-Handtaschen: Die trendigen Stücke sind für Kaiser optisch eigentlich zwei Handtaschen. Denn sie hat in den Kollektionen viele Modelle entdeckt, bei denen auf die eigentlichen Taschen eine zweite aufgesetzt wurde. Oder es wird eine zweite einfach angehängt. „Auffallend ist vor allem die Tatsache, dass es jetzt viele kleine Modelle, sogenannte XS-Taschen gibt“, berichtet Modeberater Andreas Rose. Diese werden auch als Microbags bezeichnet. Daneben fällt bei Taschen auch auf: Es gibt viele metallig-glänzende Materialien.
Rucksack und Bauchtasche: Bauchtaschen und vor allem Rucksackformen aus den 90er-Jahren sind zurück im Handel – eines der Jahrzehnte, die stilistisch gerade ein Comeback erleben. „Aber es handelt sich nicht nur um etwas für Teenager, sondern um schöne Lederformen für erwachsene Frauen – und man trägt den Rucksack nicht ständig auf dem Rücken, sondern auch wie eine Handtasche“, erklärt Kaiser. „Und es baumelt an Handtasche oder Rucksack immer was dran.“

Quasten: Sie zieren natürlich schon länger auch wieder Taschen und Rucksäcke. Aber Quasten werden nun auch für Schmuck verwendet – etwa an Ketten und Ohrringen. „Überall muss etwas baumeln“, hat Kaiser beobachtet. „Quasten gehen auf den Ethnoeinfluss zurück, der schon seit einiger Zeit in der Mode zu bemerken ist. Das bleibt auch ein Longseller.“



AUTOR
Simone A. Mayer, dpa
ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    10. März 2017, 12:42 Uhr
    Aktualisiert:
    10. März 2017, 13:04 Uhr
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