Praktikant Fabian erklärt’s: Wie bleibt mein Rechner gesund?

Serie - Teil 8 Um den Technik-Unwissenden zu helfen, liefere ich Euch in „Technik täglich“ Erklärungen rund um Computer und Internet. Heute: Virenschutz.

  • Fabian

    In dieser Woche bekommt Ihr Technikhilfe von Praktikant Fabian. Foto: Oliver Körting

Wenn ich mal wieder einen PC bekomme, den ich von Viren befreien soll, frage ich mich immer eine Sache: Wie schaffen es Leute, die sonst nicht mal ein Programm selbst installieren können, sich gleich eine zweistellige Anzahl an Viren einzufangen? Meine Antwort finde ich oftmals bei einem abgelaufenen Virenschutz, der wahrscheinlich sogar nur versehentlich installiert wurde. Nun möchte ich Euch dazu beraten, wie Ihr Euren PC schützen könnt.

Kostenlos oder kostenpflichtig?

Als Erstes stellt sich natürlich die Frage: „Kostenlos oder kostenpflichtig?” Oftmals landen wir bei den kostenlosen Programmen, obwohl ich der Meinung bin, dass man ruhig mal was für die Sicherheit seiner Daten bezahlen kann. Meine Empfehlung ist dabei „Avast”. Zum einen ist die Erkennungsrate hoch, es wird keine Werbung eingespielt, eine konstante Weiterentwicklung findet statt und auch bei der kostenfreien Variante finden sich viele nützliche Features wie beispielsweise ein Update­Check für installierte Software dabei.
Wenn es dann doch mal was kosten darf, rate ich zu Kaspersky. Die Lizenzen lassen sich im Internet günstig erwerben, auch für mehrere Geräte. Die Benutzeroberfläche ist sehr simpel, trotz der vielen Features. Diese können zwar konfiguriert werden, aber die Einstellungen sind für ungeübte Nutzer nicht zwingend, das Programm läuft auch so.

Ein weiteres nützliches Tool zur Verbesserung der Sicherheit ist der „AdwareCleaner”. Mit diesem kann man versehentlich installierte Browsererweiterungen, die ungewollt Werbung, andere Startseiten und Suchmaschinen hinzufügen, schnell und einfach wieder loswerden.

Sollte es tatsächlich mal zu einem aggressiven Virenbefall gekommen sein, so bieten Notfalldiscs eine letzte Rettung. Diese werden von namhaften Antivirenherstellern kostenlos bereitgestellt, beispielsweise von Kaspersky oder Bitdefender. Die CDs werden beim Start des PCs anstelle des eigentlichen Betriebssystems (wie Windows) geladen und verhindern somit, dass die Viren geladen werden. Dann kann man die Viren aufspüren und auf der Festplatte entfernen. In diesem Sinne: Bleibt sicher!


AUTOR
Scenario-Praktikant Fabian
ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    26. Februar 2016, 14:55 Uhr
    Aktualisiert:
    29. Februar 2016, 15:37 Uhr
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