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Auswärtsspiel in Nürnberg: Der BVB will sich noch weiter steigern

Von Dirk Krampe am 02. Februar 2012 21:15

DORTMUND. Der BVB will am Freitag seine Serie von 13 ungeschlagenen Spielen weiter ausbauen. In Nürnberg erwarten das Team von Trainer Jürgen Klopp nicht nur die Spieler des "Clubs", sondern auch eisige Temperaturen.

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Wollen auch in Nürnberg jubeln: Moritz Leitner (l.) und Jakub Blaszczykowski.

Im dritten Rückrundenspiel ohne Super-Talent Mario Götze (19), stehen seine BVB-Teamkollegen am Freitag (Anstoß 20.30 Uhr) im Nürnberger easyCredit-Stadion 90 Minuten auf ganz anderem Temperatur-Niveau ins Haus.

Nürnberger Eisschrank

is zu -12 Grad Celsius werden erwartet, gefühlt werden es noch einige Grad darunter sein. „Dortmund zittert vor der Kälte, Nürnberg vor dem Gegner“, schrieb gestern das Hamburger Abendblatt, doch im Vorfeld des 60. Aufeinandertreffens zwischen Franken und Westfalen war davon auf beiden Seiten eigentlich wenig zu spüren. „Das Wetter“, sagt Borussia Dortmunds Trainer Jürgen Klopp (44) bestimmt, „wird und darf keine Rolle spielen. Fußballer sind permanent in Bewegung. Das wird ihnen nichts ausmachen.“ Und auf der anderen Seite kamen von „Club“-Seite durchaus forsche Töne. „Das ist eine riesige Chance“, meinte Nürnberges Trainer Dieter Hecking (47). „Unsere Konkurrenz schaut im TV, und vielleicht rutschen sie in ihren Fernseh-Sesseln, weil wir drei Punkte holen, die man uns nie zugetraut hat.“
Statistisch gesehen ist ein Sieg der Franken allerdings äußerst unwahrscheinlich, denn noch nie hat Hecking als „Club“-Trainer auch nur einen Zähler gegen den BVB geholt. In fünf der letzten sechs Spiele schoss Nürnberg nicht einmal ein Tor.
Damit das so bleibt, hat sein Kollege Jürgen Klopp seine Spieler nach einer kurzen Trainingswoche energisch davor gewarnt, aus den letzten beiden Gala-Spielen die falschen Schlüsse zu ziehen. „So leicht, wie das aussah“, meint Klopp, „war es beide Male nicht.“ Das Gefühl, die ein oder andere Chance zu viel vergeben zu haben, sei im Kader aber ausgeprägt. „Und dass wir gegen Hoffenheim die letzten 30 Minuten haben schleifen lassen, ist zwar menschlich, das macht es aber nicht besser.“ Es ist allerdings ein typischer Trainer-Reflex, im Erfolg zu kritisieren. Damit nur niemand überheblich wird.
Gestern bestiegen auch die unter der Woche noch angeschlagenen Kevin Großkreutz und Lucas Barrios den Charterflieger in Richtung Nürnberg, so dass Klopp beim „Club“ heute auf die Elf zurückgreifen kann, die in Hamburg (5:1) und gegen Hoffenheim (3:1) eine Hochglanzbewerbung für den Titelkampf abgegeben hat.
Für den bis zuletzt abwanderungswilligen Barrios („Ich bin froh, weiter hier zu sein, und werde um meinen Platz kämpfen“) bleibt damit ebenso zunächst nur die harte und kalte Ersatzbank wie für den Ex-Nürnberger Ilkay Gündogan. „Niemand“, beschied Klopp einen fragenden Journalisten bei der Spieltags-Pressekonferenz, „spielt, weil es gegen seinen Ex-Klub geht.“ Das habe er in seiner Trainerkarriere erst einmal gemacht und sei dafür böse bestraft worden. „Der Junge hat ein Eigentor gemacht und ein zweites Gegentor schön aufgelegt.“ Damit war auch diese Frage umfassend beantwortet.  
Bis zu -12 Grad Celsius werden erwartet, gefühlt werden es noch einige Grad darunter sein. „Dortmund zittert vor der Kälte, Nürnberg vor dem Gegner“, schrieb Donnerstag das Hamburger Abendblatt, doch im Vorfeld des 60. Aufeinandertreffens zwischen Franken und Westfalen war davon auf beiden Seiten eigentlich wenig zu spüren. „Das Wetter“, sagt Borussia Dortmunds Trainer Jürgen Klopp (44) bestimmt, „wird und darf keine Rolle spielen. Fußballer sind permanent in Bewegung. Das wird ihnen nichts ausmachen.“

Und auf der anderen Seite kamen von „Club“-Seite durchaus forsche Töne. „Das ist eine riesige Chance“, meinte Nürnberges Trainer Dieter Hecking (47). „Unsere Konkurrenz schaut im TV, und vielleicht rutschen sie in ihren Fernseh-Sesseln, weil wir drei Punkte holen, die man uns nie zugetraut hat.“

Statistik spricht für den BVB

Statistisch gesehen ist ein Sieg der Franken allerdings äußerst unwahrscheinlich, denn noch nie hat Hecking als „Club“-Trainer auch nur einen Zähler gegen den BVB geholt. In fünf der letzten sechs Spiele schoss Nürnberg nicht einmal ein Tor. Damit das so bleibt, hat sein Kollege Jürgen Klopp seine Spieler nach einer kurzen Trainingswoche energisch davor gewarnt, aus den letzten beiden Gala-Spielen die falschen Schlüsse zu ziehen. „So leicht, wie das aussah“, meint Klopp, „war es beide Male nicht.“ Das Gefühl, die ein oder andere Chance zu viel vergeben zu haben, sei im Kader aber ausgeprägt. „Und dass wir gegen Hoffenheim die letzten 30 Minuten haben schleifen lassen, ist zwar menschlich, das macht es aber nicht besser.“ Es ist allerdings ein typischer Trainer-Reflex, im Erfolg zu kritisieren. Damit nur niemand überheblich wird.

Großkreutz und Barrios dabei

Am Donnerstag bestiegen auch die unter der Woche noch angeschlagenen Kevin Großkreutz und Lucas Barrios den Charterflieger in Richtung Nürnberg, so dass Klopp beim „Club“ am Freitag auf die Elf zurückgreifen kann, die in Hamburg (5:1) und gegen Hoffenheim (3:1) eine Hochglanzbewerbung für den Titelkampf abgegeben hat.

Für den bis zuletzt abwanderungswilligen Barrios („Ich bin froh, weiter hier zu sein, und werde um meinen Platz kämpfen“) bleibt damit ebenso zunächst nur die harte und kalte Ersatzbank wie für den Ex-Nürnberger Ilkay Gündogan. „Niemand“, beschied Klopp einen fragenden Journalisten bei der Spieltags-Pressekonferenz, „spielt, weil es gegen seinen Ex-Klub geht.“

Schlechte Erfahrung

Das habe er in seiner Trainerkarriere erst einmal gemacht und sei dafür böse bestraft worden. „Der Junge hat ein Eigentor gemacht und ein zweites Gegentor schön aufgelegt.“ Damit war auch diese Frage umfassend beantwortet.

BVB: Weidenfeller - Piszczek, Subotic, Hummels, Schmelzer - Kehl, Bender - Blaszczykowski, Kagawa, Großkreutz - Lewandowski 

 

Bundesliga: 36. Spieltag

Samstag, 05.05.12 - 15:30 Uhr

Borussia Dortmund

SC Freiburg
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Unsere Redakteure berichten aus dem Trainingslager in La Manga.
Vom 5. bis zum 12. Januar bereitet sich Borussia Dortmund im spanischen La Manga auf die Rückrunde in der Fußball-Bundesliga vor. Unsere Redakteure Dirk Krampe und Matthias Dersch begleiten die Mannschaft und berichten täglich in unserem BVB-Tagebuch über Team, Training und Personalien.

Termine

Samstag, 16. Juni
Geburtstag Jürgen Klopp, Chef-Trainer (45)

Samstag, 7. Juli
Geburtstag Frank Gräfen, Zeugwart (47)

Donnerstag, 19. Juli
Geburtstag Kevin Großkreutz (24)

Sonntag, 3. Juni
Geburtstag Mario Götze (20)

Sonntag, 3. Juni
Geburtstag Lukasz Piszczek (27)

Sonntag, 10. Juni
Geburtstag Thorben Voeste, Physiotherapeut (31)

Mittwoch, 13. Juni
Geburtstag Marvin Bakalorz (23)

Mittwoch, 13. Juni
Geburtstag Antonio da Silva (34)

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