Die Vollgas-Borussen vom Höchsten sind derzeit kaum zu stoppen. Im Derby spielte der ambitionierte Tabellenzweite das bemitleidenswerte Schlusslicht aus Dorstfeld beim 50:38 in Grund und Boden. Hier trifft Höchsten Kreisläufer Niklas Grotemeyer.
Tiefpunkt für ATV
Neben der in den neunziger Jahren vornehmlich von Nordafrikanischen Mannschaften praktizierten offenen Deckung als Erfolgsgarant muss für Hergert die Arbeit in den defensiveren Varianten deutlich verbessert werden. Ungeachtet dessen hofft der Trainer, dass der Traum einfach weiter lebt.
Eher ein Alptraum spulte sich am Sonntag in Wellinghofen für Hergerts Freund und Gegenüber auf der ATV-Bank, Rüdiger Edeling, ab: „Die Nummer geht gar nicht. Höchsten hat uns in Grund und Boden gespielt. Das war sicherlich der Tiefpunkt.“ Der Klassenerhalt ist für das Schlusslicht aus Dorstfeld bei nun sechs Punkten Rückstand schon frühzeitig in fast unerreichbare Ferne.
Hombruch mit Sorgen
Spätestens seit der enttäuschenden 25:30-Heimpleite gegen den unmittelbaren Rivalen Ferndorf 2 befindet sich auch Westfalia Hombruch gewaltig in der Bredouille. Nur noch zwei Zähler trennen die Hombrucher von einem Abstiegsplatz. Trainer Kai Ruben: „Da gibt es nicht viel zu diskutieren. Wir müssen nun in Bommern und dann gegen Volmetal um jeden Preis punkten, sonst wird es richtig kritisch.“ Oberstes Gebot bei der Westfalia: Ruhe bewahren und arbeiten.
Mehr oder weniger nach vergleichbarer Defensive bei augenblicklich anderen sportlichen Ansprüchen ist der OSC Dortmund verfahren. Als Spitzenreiter nach dem Jahreswechsel mit nur zwei Punkten aus drei Spielen nicht aus den „Puschen“ gekommen, trotze das Team von Trainer Thorsten Stoschek mit dem 26:24 in Eiserfeld allen Unwägbarkeiten und festigte seine Position in der Spitzengruppe hinter Höchsten und Tabellenführer Westerholt. Und eben der kreuzt Freitag (siehe Artikel unten) um 20.15 Uhr in der Halle Hacheney zum absoluten Ligagipfel auf.








