In der M-Dressur vorne: Beate Pulkus von der TG Silverthof mit ihrem Pferd Sambuca. Foto: Krimpmann
Nicht nur, dass Catrin und Knut Wingender als Veranstalter der Dressurtage die Nachmeldung an sich freut. Besonders wird sie zusätzlich dadurch, dass in Münster zeitgleich ein Turnier läuft, Michael Klimke aber offenbar die anspruchsvolle Prüfung auf den Silverthof vorzieht.
Das Publikum, das an den beiden ersten Tagen bereits zahlreich auf der mitten in den Feldern zwischen Oer und Börste gelegenen Anlage erschienen war, dürfte es freuen. Es wird heute und in der finalen Entscheidung am Sonntag um Sieg in Special und Kür einmal mehr hochklassigen Dressursport sehen.
Aber auch in den zahlreichen Prüfungen für Ponyreiter und in den L- und M-Dressuren zum Auftakt gab es bereits reichlich zufriedene Gesichter bei den heimischen Reitern. So sorgte Beate Pulkus von der TG Silverthof am Freitag in der M-Dressurprüfung für einen „Heimsieg“.
Die Dressurpferdeprüfung für 5- und 6-jährige Pferde auf M-Niveau gewann Jennifer Hoffmann aus Coesfeld-Lette mit Ratzinger; allerdings handelt es sich dabei nicht um den Ratzinger, den auch Knut Wingender auf Turnieren vorstellt. Trotzdem ist die Namens-Dopplung verblüffend.
Und Nynia Wingender war ganz außer sich. Die Tochter von Catrin und Knut Wingender startete in ihre erste M-Dressur. Und das, obwohl die junge Amazone vormittags noch am Gymnasium Petrinum eine Deutscharbeit zu schreiben hatte und schon am Donnerstag im Sattel gesessen hatte. Der sechste Rang bei der Premiere machte nicht nur Mama Catrin und Vater Knut, sondern vor allem Tochter Ninya glücklich. Für die Zukunft der Dressurtage braucht man im Hause Wingender zumindest aus reiterlicher Sicht keine allzu große Sorge haben.


