Schalke baut Heimserie gegen Hertha aus - Pjaca trifft

Gelsenkirchen (dpa) Der FC Schalke 04 hat einen weiteren Schritt zur Rückkehr in den internationalen Wettbewerb getan.

  • FC Schalke 04 - Hertha BSC

    Schalkes Naldo im Zweikampf mit Herthas Valentino Lazaro (l). Foto: Ina Fassbender

Der Revierclub besiegte in der Fußball-Bundesliga Hertha BSC knapp mit 1:0 (1:0) und untermauerte mit dem zehnten Heimsieg hintereinander gegen die Berliner seine Champions-League-Ambitionen. Vor 61.578 Zuschauern in der Veltins-Arena erzielte Marko Pjaca in seinem erst zweiten Startelf-Einsatz den Siegtreffer in der 37. Minute. Für die Berliner bleibt Gelsenkirchen kein gutes Pflaster: Seit dem 0:0 im September 2005 wartet Hertha dort auf einen Punktgewinn.

Schalkes Coach Domenico Tedesco änderte sein Team nach dem Sieg in Leverkusen auf drei Positionen. Für Thilo Kehrer (Infekt), Leon Goretzka (Fußverletzung) und den gesperrten Guido Burgstaller rückten neben dem Kroaten Pjaca auch Benjamin Stambouli und Nabil Bentaleb in die Startelf. Auch Hertha-Trainer Pal Dardai war zu Wechseln gezwungen, weil Jordan Torunarigha (Infekt) und Vladimir Darida (Nagelbettentzündung) ausfielen. Für sie spielten Karim Rekik und Jungprofi Arne Maier.

Die auswärtsstarken Berliner zogen sich wie erwartet weit in die Defensive zurück und überließen in den ersten Minuten Schalke die Initiative. Den ersten gefährlichen Schuss gab Pjaca ab, der Hertha-Schlussmann zu einer Glanzparade (6.) zwang. Doch auf der Gegenseite war auch Ralf Fährmann gefordert. Erst entschärfte er einen Distanzschuss von Davie Selke (12.), dann lenkte er eine Hereingabe zur Ecke. Niklas Stark (14.) hatte kurz darauf die Hertha-Führung auf dem Fuß, doch sein Versuch aus kurzer Distanz landete in den Armen Fährmanns.

Weil die Dardai-Elf gut die Räume zustellte, taten sich Gastgeber schwer, weitere Chancen zu kreieren. So fiel das 1:0 wie aus heiterem Himmel. Nach einer Hereingabe von Daniel Caligiuri, die von Franco Di Santo leicht verlängert wurde, war Pjaca zur Stelle. Für die Leihgabe von Juventus Turin war es das zweite Saisontor.

Nach dem Wechsel ging das zähe Ringen weiter. Ohne die Defensive zu lockern, suchten die Berliner eher vorsichtig ihre Chance zum Ausgleich. Einen 18-Meter-Distanzschuss von Valentino Lazaro (60.) faustete Fährmann etwas unkonventionell zur Seite. In der Schlussphase ließ die Schalker Defensive um den aufmerksamen Naldo keine großen Chancen mehr zu, investierte aber selbst auch nicht viel in das Spiel nach vorn. Am Ende war der dritte Bundesliga-Sieg in Serie nach einer weitgehend ereignisarmen Partie verdient. Auch weil dem Tabellen-Elften der Mut fehlte, mehr Risiko zu gehen.

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AUTOR
Ulli Brünger, dpa
ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    3. März 2018, 17:59 Uhr
    Aktualisiert:
    8. April 2018, 03:34 Uhr