Bottrop war bereits vor vier Jahren an sich erste Wahl – noch vor Wanne-Eickel. Doch die damalige Spielstätten-Verordnung schob einen Riegel vor die Pläne. Nun wurde das Zulassungsverfahren der Stadien gelockert: Mindestanforderung an die Spielstätte ist nur noch eine Kapazität von 2500 Zuschauern, bislang waren 5000 Zuschauer gefordert. Geblieben sind die Sicherheits-Anforderungen der abgezäunten Gästetrennung in besonderen Fällen.
Deshalb werden die Schalker Regionalliga-Heimspiele demnächst in drei Kategorien unterteilt. Sicherheitsstufe eins sind Spiele mit hohem Fanpotenzial (über 5000 Zuschauer); derzeit betrifft das nur die Derbys mit Rot-Weiß Essen, die nach wie vor in der Arena stattfinden sollen. Zur Stufe zwei zählen Spiele gegen Traditionsvereine, die eine stattliche Zahl von Zuschauern mitbringen (Wuppertal, Siegen, Fortuna Köln), die dann in Wanne-Eickel ausgetragen werden. Spiele der Stufe schließlich drei sind Spiele gegen Zweitvertretungen wie die Teams von Leverkusen oder Bochum. Dann wird Bottrop die Spielstätte sein.











