Kreistag sagt ja zum Bürgerbegehren: Kreishaus-Sanierung statt Neubau

Der Recklinghäuser Kreistag hat soeben das Bürgerbegehren gegen den Neubau des Recklinghäuser Kreishauses für zulässig erklärt - auch ohne Auszählung der Unterschriften.

Lippebrücke: „Iglo“ verleiht mit Unterschriftenaktion Forderungen Nachdruck

Datteln 8358 Unterschriften hat die „Interessengemeinschaft Lippebrücke und Ortsumgehung“ gesammelt und am Mittwoch Bürgermeister André Dora übergeben.

  • Unterschriften Lippebrücke

    Die Ahsener Interessengemeinschaft Lippebrücke und Ortsumgehung mit (v.l.) Annette Kassinger, Tanja Balci, Wolfgang Bogatz, IG-Sprecher Jan-Michel Tesmer und Cornelia Sonntag übergab Bürgermeister André Dora (2.v.r.) eine gewaltig lange Unterschriftenliste. Foto: Fabian Hollenhorst

Die „Interessengemeinschaft Lippebrücke und Ortsumgehung“ hat das ganze Dorf und noch mehr mobilisiert: Am Mittwochmittag übergaben die Ahsener eine gewaltige Liste mit 8358 Unterschriften an Bürgermeister André Dora. Ihre Forderung: Auf allen Entscheidungs-Ebenen sollte die Lippebrücke, ebenso wie die seit Jahrzehnten geforderte Ortsumgehung in die höchste Dringlichkeitsstufe aufgenommen werden.

Bürgermeister André Dora versicherte den Mitgliedern der Initiative, dass er ebenso wie der Rat der Stadt in dieser Frage uneingeschränkt an der Seite der Ahsener stehe. Allerdings liege die Federführung bei den Kreisen Recklinghausen und Coesfeld: „Aber ich weiß, dass dort mit Hochdruck an einer Lösung gearbeitet wird.
 

Planung der Ortsumgehung ist auf den Weg gebracht

Derzeit ist ein Gutachten in Arbeit, das Aufschluss über die Tragfähigkeit der alten Brückenpfeiler geben soll. Erst wenn das vorliegt, kann man konkrete Entscheidungen, etwa in Sachen Behelfsbrücke, fällen. Im Herbst wird es eine Bürgerversammlung geben, bei der die Ergebnisse vorgestellt werden“, erklärte der Bürgermeister.

„Was es so schwierig macht, ist zum einen die enorme Spannweite der Brücke von 110 Metern, zum anderen, dass das Bauwerk in einem sensiblen Natur- und Wasserschutz-Gebiet entstehen wird.“ Auf den Weg gebracht ist hingegen die Planung der Ortsumgehung: Der Kreis Recklinghausen hat Planungskosten von 200.000 Euro in seinen Etat eingestellt.
1 KOMMENTAR
09.09.18 18:08

Nach wie vor

von r-voelkel@gmx.de

Ist nix passiert. Unter Verweis auf meinen Kommentar vom 30.07. zum „Ballon-Artikel“ stelle ich erneut den Stillstand seit Mitte 2017 fest. Und bei allem Verständnis für Planungszeiten oder Ausschreibungen: bei besonderen Umständen müssen besondere Maßnahmen möglich sein und dann sind alle gefordert,egal ob neu involviert oder seit zehn Jahren oder gar länger„gepennt“!

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