Hof Godde: Polizei sucht nach dem Feuer fünf Jugendliche

DISTELN Auf dem Bauernhof Godde wütete am Mittwochabend (22.11.) ein heftiges Feuer. Ein Strohlager war in Brand geraten. Die Flammen loderten hell, die Rauchsäule war am Abendhimmel weit über Disteln hinaus zu sehen. Fast die gesamte Hertener Feuerwehr war an der Marpenstraße im Einsatz. Jetzt sucht die Polizei nach fünf Jugendlichen, die in der Nähe des Strohlagers gesehen wurden.

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    Auf dem Hof Godde in Disteln brennt ein Stroh-Lager. Foto: Frank Bergmannshoff

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    Brand eines Strohlagers auf dem Hof Godde. Foto: Frank Bergmannshoff Foto: unknown

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    Brand eines Strohlagers auf dem Hof Godde, 22.11.2017, Foto: Justin Brosch

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    Immer mehr Einsatzkräfte treffen an der Ecke Tiergartenstraße/Marpenstraße ein. Foto: Frank Bergmannshoff Foto: unknown

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    Viele Einsatzkräfte sind nötig, um über mehrere hundert Meter hinweg Schlauchverbindungen zu den Hydranten zu legen. Foto: Frank Bergmannshoff

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    Mit einem Radlader werden die Strohballen auseinandergezogen, damit Glutnester abgelöscht werden können. Foto: Justin Brosch

450 Strohballen – aufgetürmt zu zwei fünf Meter hohen Haufen – gingen gegen 20.20 Uhr in Flammen auf. Sachschaden: ca. 10.000 Euro. Die Polizei hält derzeit Brandstiftung für wahrscheinlich, die Ermittlungen laufen noch. Es waren keine technischen Geräte in der Nähe und Selbstentzündung erscheint angesichts der nasskalten Witterung eher unwahrscheinlich.

Die Polizei sucht eine Gruppe von vier bis fünf Jugendlichen im Alter von etwa 14 oder 15 Jahren. Sie waren eine Stunde vor dem Brand in der Nähe der Strohhaufen und liefen, als sie entdeckt wurden, in Richtung Bachstraße davon. Sie waren dunkel gekleidet, zwei Jugendliche trugen schwarze Schirmmützen. Polizei-Sprecher Michael Franz: „Wir möchten wissen, wer diese Jugendlichen sind. Es könnten Zeugen sein, die uns Hinweise geben können.“


 
Wer Hinweise zu den Jugendlichen hat oder selbst der Gruppe angehört, möge sich bei der Polizei melden. Telefon:  08 00 / 2361 111





Die Berufsfeuerwehr sowie die drei Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr waren bei dem Feuer im Einsatz. Ein Teil des Löschzugs Westerholt - etwa 20 Einsatzkräfte - blieb in Bereitschaft für den Fall, dass es weitere Einsätze gibt. Alle anderen Helfer, insgesamt etwa 70, rückten nach Disteln aus. Dort wurde jede Hand gebraucht, um über Hunderte Meter hinweg eine leistungsfähige Wasserversorgung aufzubauen.

Kurz nach 22 Uhr war der Brand weitgehend unter Kontrolle. Doch das Auseinanderziehen der Strohballen und das Ablöschen der zahlreichen Glutnester dauerte bis in die Nacht hinein.

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