Razzia: Polizeikontrolle in Hertener Shisha-Bars

HERTEN Die Polizei im Kreis Recklinghausen zeigt weiter einschlägig Präsenz: So wie zuletzt in Recklinghausen Anfang Juli bekamen am frühen Montagabend Betreiber und Gäste von Shisha-Bars in Herten überraschenden Besuch von Polizei, Zoll und städtischen Behörden.

  • Razzia Shisha-Bars

    Herten, Polizeieinsatz mit Zoll und Ordnungsbehörden. Eine Shisha Bar und ein Cafe in der Hertener Innenstadt wurden durchsucht. Foto: J. Gutzeit Foto: J. Gutzeit

Es gab nach ersten Informationen u.a. Anzeigen wegen Verkehrsvergehen und anderen Ordnungswidrigkeiten und auch Verstößen gegen Steuerbestimmungen. Eine abschließende Bilanz wird die für den Kreis RE und Bottrop zuständige Polizei in Recklinghausen am Dienstag vorlegen.

Mit einem demonstrativ großen Aufgebot nahmen die Einsatzkräfte Kontrollen in Lokalen vor. Nachdem es in Recklinghausen Hinweise und Beschwerden aus der Bevölkerung z.B. wegen Ruhestörungen und Parkverstößen an kontrollierten Lokalen und in deren Umfeld gegeben hatte, nahmen die Beamten nun auch Bars in Herten unter die Lupe. Die Beteiligung des Hauptzollamtes kommt nicht von ungefähr: Den Zoll interessiert besonders, was in den Wasserpfeifen der Shisha-Bars verbrannt wird – im Klartext geht es um die Überprüfung, ob auch unverzollter Tabak illegal angeboten und konsumiert wird. Wasserpfeifentabak kann in Deutschland legal vertrieben und gekauft werden – allerdings muss er versteuert sein, das ist leicht erkennbar an der deutschen Steuerbanderole. Auch Bar-Besucher, die die Beamten beim Überraschungsbesuch antrafen, mussten sich einer Personenkontrolle unterziehen.
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