Amtsstraße in Scherlebeck: Defekter Toaster löst Feuer aus

HERTEN An der Amtsstraße in Scherlebeck hat es am frühen Dienstagmorgen (19.12.) in einem Wohnhaus gebrannt. Dabei gab es einen Schwerverletzten, der sich inzwischen aber schon auf dem Weg der Besserung befindet. Nach neuesten Erkenntnissen hat ein defekter Toaster das verheerende Feuer ausgelöst.

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  • Wohnungsbrand an der Amtsstraße in Scherlebeck Foto: wtvnews

  • Wohnungsbrand an der Amtsstraße Foto: wtvnews

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Der Brand war gegen 1.45 Uhr gemeldet worden. Das Szenario, das sich den Besatzungen der Löschzüge der Hertener Feuerwehr bot, war bedrohlich. Als die Einsatzkräfte gegen 1.55 Uhr an der Amtsstraße eintrafen, schlugen Flammen aus den Fenstern eines Wohnhauses und züngelten in Richtung Dach. Zudem war das Mehrfamilienhaus in dichten Rauch gehüllt, es herrschte massiver Funkenflug. Ob und wie viele Menschen sich in dem Gebäude befanden, war zu diesem Zeitpunkt nicht klar. Um keine Zeit zu verlieren, verschafften sich die Einsatzkräfte Zugang zu der brennenden Wohnung – von der Vorderseite und durch die Nachbarwohnung auch von der Rückseite.
 

Hausbesitzer schwer verletzt
 

Durch Hinweise der Anwohner kam die Einsatzleitung schnell zu dem Schluss, dass sich wahrscheinlich nur ein Mann in der Wohnung aufhält, bei dem es sich vermutlich um den Besitzer des Hauses handelt. Er wurde schließlich gefunden und mit schweren Brandverletzungen zur Behandlung in eine Spezialklinik eingeliefert. Nach neuesten Informationen der Polizei geht es dem Mann aber den Umständen entsprechend gut und er befindet sich auf dem Weg der Besserung.

Nachdem die Kriminalpolizei ihre Ermittlungen abgeschlossen hat, steht nun fest, dass ein defekter Toaster den Brand ausgelöst hatte. Drei Stunden lang kämpften die Einsatzkräfte gegen das Feuer. Die Löschzüge der Berufsfeuerwehr sowie der Freiwilligen Feuerwehr aus Scherlebeck waren mit insgesamt 40 Rettern vor Ort.
 

Hoher Schaden


Die direkten Nachbarn mussten das Gebäude sofort verlassen und kamen bei Anwohnern unter. Die betroffene Wohnung wurde durch das Feuer derartig zerstört, dass sie unbewohnbar ist. Die direkt daneben liegende Wohnung war massiv verraucht, wurde aber nach dem Entlüften und dem Ende des Einsatzes von der Feuerwehr wieder an die Bewohner übergeben – ebenso wie die beiden übrigen Wohnungen. Nach ersten Schätzungen der Polizei und der Feuerwehr entstand an dem Gebäude ein Sachschaden von 100.000 bis 150.000 Euro.
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