Kellerbrand: Feuerwehr holt vermisste Männer aus Ruine des Bahnhofs

HERTEN In der Ruine des alten Westerholter Bahnhofs hat es am frühen Montagmorgen (9.10.) zum wiederholten Male gebrannt. An dem Gebäude ist sowieso nichts mehr zu retten. Sorge bereitete der Feuerwehr jedoch, dass in dem Gebäude zwei Männer vermisst wurden, die dort illegal hausen.

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    Vom Korb der Drehleiter aus durchsuchen Feuerwehrleute das Dachgechoss des alten Westerholter Bahnhofs. Foto: Frank Bergmannshoff

Um 3.30 Uhr rückten die Berufsfeuerwehr und der Löschzug Westerholt der Freiwilligen Feuerwehr zum alten Westerholter Bahnhof aus. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte einen Brand in einem Kellerraum auf der rechten Gebäudeseite fest. Dort war - vermutlich durch fahrlässige oder vorsätzliche Brandstiftung - Unrat in Flammen aufgegangen.

Es ist bekannt, dass in der Ruine trotz aller Gegen- und Hilfsmaßnahmen durch die Stadtverwaltung und den privaten Gebäudeeigentümer regelmäßig ein bis zwei wohnungslose Männer leben. Parallel zu den Löscharbeiten begann daher die Suche nach den Vermissten. Einen Mann fanden die Einsatzkräfte recht schnell im Erdgeschoss der linken Gebäudeseite, den zweiten Mann erst kurz vor Ende des Einsatzes im Keller - ebenfalls auf der linken Gebäudeseite. Beide waren also durch den Kellerbrand auf der rechten Seite nicht unmittelbar bedroht. Nach einem Gespräch mit der Polizei verließen sie den Ort des Geschehens.

Der Einsatz dauerte bis ca. 4.30 Uhr.
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