Experten sollen Konzept erstellen: Gesucht wird die neue Gastro-Meile

MARL Was Marl aus Sicht vieler Bürger fehlt, ist eine lebendige Gaststätten-Szene. Die Stadtverwaltung will deshalb ein Gastronomiekonzept in Auftrag geben. Ein erfahrenes Büro soll es erstellen und die Stadt bei der Ansprache von Betrieben unterstützen. Am Donnerstag sollen die Politiker im Stadtplanungsausschuss dafür grünes Licht geben.

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    Wo könnte eine neue Gastro-Meile entstehen? Vielen Bürgern fällt der City-See ein. Foto: Ralf Deinl

Im Gegensatz zu Recklinghausen und anderen Städten mit historischen Stadtkernen hat sich im städtebaulich zersplitterten, dezentral besiedelten Marl kaum Konzentration von Gastronomie entwickelt. Die Marler, vor allem junge Erwachsene, nähmen ihre Stadt auf diesem Gebiet als unattraktiv wahr, urteilt die städtische Wirtschaftsförderung.

Für ein positives Lebensgefühl der Bürger wäre aber eine lebendige Gastronomie und Gaststättenszene wünschenswert. Dies hätten auch viele Bürger während der Versammlungen zum ISEK (Integrierten Stadtentwicklungskonzept) so geäußert. Dabei standen die Stadtmitte mit dem City-See und dem Rathaus, der Marler Stern und der Marktplatz in Alt-Marl rund um St. Georg im Fokus.

Wo gibt es Lücken?

Nun soll ein Büro ermitteln und bewerten, was es schon in Marl gibt und wo noch Lücken sind (auch unter dem Aspekt von Trendgastronomie). Schließlich sollen die Experten Bedingungen beschreiben, unter denen eine Gastronomie-„Szene“ entwickelt werden kann.

Mittel für ein solches Gastronomiekonzept wären im Haushalt der Wirtschaftsförderung verfügbar. Die Politiker müssten sie nur bereitstellen.

Die Sitzung des Stadtplanungsausschusses am Donnerstag, 9. Februar, beginnt um 16 Uhr im großen Sitzungssaal des Rathauses mit einer Fragestunde für Einwohner.



 

5 KOMMENTARE
11.02.17 15:40

Hehe?

von n.t.

Cluster? Wat auch immer.

Ich fahre am Wochenende gerne ins Rheinland-Pfälzische. Rauchen an der Theke ist geil.

07.02.17 11:26

Die ureigene Kneipenkultur

von nickelback

hat sich in der Hauptsache durch das Nichtraucherschutzgesetz aufgelöst.

07.02.17 08:25

Lebendige Gastronomie

von Grundguetiger

Die Restaurants in Marl sind ja nicht tot. Es gibt mehrere gut besuchte Gaststätten mit vielfältigem Angebot.
Was mir fehlt, ist ein richtiger Biergarten. Mit Baumbewuchs, und Aussicht auf die Berge.Kann ja auch Bergehalde sein. Ein Pilgerort, wo man sich trifft, im Sommer.
Bei uns in Sinsen gibt es ja schon einen Ansatz, St.Johannes.
Wenn ich mir so die Zahlen der letzten Oktoberfeste ansehe, gibt es im Ruhrgebiet Bedarf für fremde Kultur der bayrischen Bergvölker. Unsere ureigene Kneipenkultur hat sich ja leider in Luft auf gelöst.
Warum nicht ein zünftiger Biergarten.

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