Bund und innogy zahlen: ZBH hat E-Auto

MARL Der Zentrale Betriebshof Marl (ZBH) hat nun ein E-Auto im Einsatz. Am Steuer sitzt Achim Kompa, Gärtnermeister in ZBH-Diensten. Er überwacht die Arbeiten von rund 50 Mitarbeitern, spürt Bürgerbeschwerden nach, prüft, wo allzu üppiges Wildgrün die Verkehrssicherheit beeinträchtigt.

  • Das erste städtische E-Auto. Foto: Robert Klose

70 bis 80 Kilometer, so schätzt er, legt er pro Tag im Stadtgebiet zurück, meist in kurze und kürzeste Strecken zerstückelt. Gerade dafür ist ein E-Auto wie geschaffen: Es muss nicht warmlaufen, verbraucht gerade bei Ampelstaus und Stotterverkehr extrem wenig Energie. Mit seinem 80-KW-Motor (109 PS) und seiner 30-KWh-Batterie schafft der Wagen, ein Nissan Leaf, das übliche Tagespensum locker, und bei Bedarf auch ein gutes Stück mehr. Und dann? Die Tankstellen von E-Autos sind Ladesäulen, eine davon hat der Betriebshof für den Eigenbedarf installiert. Hier kann der kleine Flitzer nachts seine Akkus füllen. Beim ersten E-Auto hatte die Stadt Glück: Das Bundesumweltministerium förderte, der städtische Eigenanteil konnte aus Mitteln der RWE-Tochter innogy aufgebracht werden.
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