Hatte sich Isolierung entzündet?: Polizei ermittelt nach Brand in Kohlenwäsche

MARL Der Brand an der alten, 40 Meter hohen Kohlenwäsche der Zeche Auguste Victoria 3/7 ist vermutlich durch eine Selbstentzündung der Dachisolierung entstanden. Das ergaben erste Ermittlungen der Polizei, die noch weitere Hinweise prüft. Die Feuerwehr hatte fast drei Stunden gebraucht, um den Brand unter Kontrolle zu bringen.

  • Die Löscharbeiten an der alten Kohlewäsche laufen. Foto: Ralf Deinl

Sie löschte das Feuer am Donnerstagnachmittag mithilfe eines Teleskoparms, den ihr die Werkfeuerwehr zur Verfügung gestellt hatte. Die Werkfeuerwehr setzt aufgrund der Größe der Gebäude im Chemiepark höhere Teleskopmasten ein. Sie legte auch eine Löschwasserleitung zum Werksgelände.

Das Feuer war nicht groß, doch der Zugang zum Brandherd war schwierig. Denn die Isolierung hinter der Fassade hatte Feuer gefangen und stand in Flammen. Es entwickelte sich starker Rauch. Als der Brand unter Kontrolle war, drangen die Feuerwehrtrupps über Treppen im Innern des Gebäudes aufs Dach und löschten dort die Brandnester.

Gebäude soll abgerissen werden

Im Einsatz waren die Löschzüge der Hauptwache, Alt-Marl, Lenkerbeck, Sinsen, Hamm und ein Fahrzeug der Werkfeuerwehr des Chemieparks. Verletzte gab es keine. Die Arbeiter einer Firma, die in der Kohlenwäsche Maschinen abbaut, hatten bereits ihre Schicht beendet und waren nicht mehr im Gebäude.

Die RAG Montan Immobilien hat noch keine Angaben über die Höhe des Brandschadens. Die Kohlenwäsche soll komplett abgerissen werden, damit das Gelände später für den Industrie- und Gewerbepark gate.ruhr genutzt werden kann. 1000 Arbeitsplätze sollen hier entstehen.
8 KOMMENTARE
03.08.18 08:50

Da

von baloon

war wieder der Oberlehrer am Werk.

02.08.18 17:44

Korrekturlesen!!!!

von schneekiller1

Den Bericht sollte vielleicht noch mal jemand Korrekturlesen!!!

03.08.18 10:33

So ein Blödsin ,

von Fedgerecht

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