Max-Reger-Straße: Anwohner wieder zu Hause: Bombe ist entschärft

MARL Die Fünf-Zentner-Bombe an der Max-Reger-Straße ist entschärft. Nach einem aufregenden Tag konnten die Anwohner der Max-Reger-Straße und der umliegenden Wohnungen am Donnerstagabend wieder nach Hause zurückkehren.

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  • Bombe

    Feuerwehr und Polizei sammeln sich auf dem Parkplatz des Bürgerbads Loemühle. Foto: Werner Amerongen

  • Bombenfund

    Der Kampfmittel-Beseitigungsdienst ist im Garten des Kindergartens Sonnenblume an der Max-Reger-Straße im Einsatz. Foto: Torsten Janfeld

  • Die Einsatzzentrale am Bürgerbad Loemühle. Foto: Claus Pawlinka

Um 20.52 Uhr konnte Horst Schöwe vom Kampfmittelbeseitigungsdienst Entwarnung geben. Die Entschärfung hatte knapp eine Stunde gedauert. Dabei stellten die Experten unter anderem fest, dass die amerikanische Fliegerbombe zwei Zünder hatte. Einer davon muss auch irgendwann bereits gezündet haben. Wann das gewesen sein könnte, lässt sich im Nachhinein nicht mehr feststellen.

Rückblick auf einen aufregenden Tag

Ein Rückblick auf den Tag der Entschärfung in Hüls:
Gegen Mittag wird bekannt, dass auf dem Erweiterungsgelände des städtischen Kindergartens Sonnenblume an der Max-Reger-Straße in Hüls eine Fliegerbombe gefunden worden ist.
Das Gebiet rund um den Fundort wird in einem Radius von 250 Metern abgesperrt. Am frühen Nachmittag beginnt die Evakuierung. Rund 1500 Anwohner müssen ihre Wohnungen verlassen. 500 von ihnen werden in der Martin-Luther-King-Gesamtschule von DRK-Helfern betreut. Die Evakuierung verläuft weitgehend ohne Probleme. Auch 26 Mitarbeiter des Zentralen Betriebshofs sind im Einsatz und sorgen dafür, dass die Straßen und Wege ins Sperrgebiet abgeriegelt sind. Nur vereinzelt werden die Sperrungen missachtet.




 

Anwohner bangen um
zurückgelassene Haustiere

Bürgermeister Werner Arndt besucht die Wartenden in der Martin-Luther-King-Gesamtschule. Sie fragen sich, wie lange sie aushalten müssen. Werner Arndt  dementiert Gerüchte, dass sie noch acht Stunden warten müssen. Einige bangen um ihre Haustiere, die in den Wohnungen zurückblieben. 

Das Einsatzzentrum von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdiensten und Ordnungsamt wird auf dem Parkplatz am Bürgerbad Loemühle eingerichtet. Mitglieder des Freibadvereins schenken für die Helfer Kaffee aus.

Krankentransportfahrzeuge sind bis kurz vor der Bombenentschärfung im Dauereinsatz. DRK, Arbeiter-Samariter-Bund und Malteser Hilfsdienst aus Marl, Herten, Recklinghausen und Haltern holen bettlägerige Anwohner aus ihren Wohnungen. Sie werden vorübergehend in umliegende Krankenhäuser gebracht. Auch das THW hilft beim Großeinsatz.

Die Feuerwehr ist mit den Löschzügen der Hauptwache sowie der Freiwilligen Feuerwehren Alt-Marl, Sinsen, Lenkerbeck und Hamm, insgesamt rund 100 Kräften im Einsatz.

Blindgänger auf einem
Luftbild entdeckt


Der Blindgänger war vom Kampfmittelbeseitigungsdienst auf einem Luftbild entdeckt worden. Er hatte das Ordnungsamt informiert. Der Kindergarten Sonnenblume soll erweitert werden, Bauarbeiten haben begonnen. Das Familienzentrum war am Morgen geschlossen, allerdings nicht wegen des Bombenfunds. Die Mitarbeiter waren zur Personalversammlung der Stadtverwaltung eingeladen.
5 KOMMENTARE
27.04.18 12:13

@mosvaspro533

von riegos

👍

27.04.18 12:05

Bist auch noch stolz...

von riegos

...darauf, ein Schlupfloch gefunden zu haben. Am Besten beim nächsten Mal gleich auf die Bombe setzen. Ich wünsche guten Flug...

26.04.18 20:19

Ringerottstr

von Botschek

Warum sperrt man die Strasse von einer seite und wird nicht hinein gelassen obwohl man dort wohnt und noch vor 1.5 Stunden zum schwimmen gefahren ist. Bei Rückfahrt Zufahrt verweigert. Dann fahre ich einmal um den Pudding und siehe da ich befinde mich 200 Meter hinter der Absperrung weil die Ringerott Strasse von der anderen Seite frei und offen ist und fahre trotzdem durch den Bereich wo man nicht rein darf. SINNFREI!

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