Ruhrtriennale feiert Premiere: Promireigen in der Zechenhalle

MARL Wer hätte gedacht, dass sich auf Auguste Victoria 3/7 Kultur und Prominenz einmal ein solches Stelldichein geben. Als Bundespräsident Joachim Gauck und seine Lebensgefährtin Daniela Schadt am Freitagabend die Kohlenmischhalle betraten, um ihre Plätze zur Uraufführung der Ruhrtriennale gab es Beifall von den Rängen. Aber nicht nur der erste Bürger des Staates und seine Frau waren am Freitagabend in Marl-Hamm gern gesehene Gäste.

  • Intendant Johan Simons, Bundespräsident Joachim Gauck, Ministerin Svenja Schulze und Bürgermeister Werner Arndt vor der Premiere der Ruhrtriennale auf AV. Foto: J. Gutzeit

Wer hätte gedacht, dass sich auf Auguste Victoria 3/7 Kultur und Prominenz einmal ein solches Stelldichein geben. Als Bundespräsident Joachim Gauck und seine Lebensgefährtin Daniela Schadt am Freitagabend die Kohlenmischhalle betraten, um ihre Plätze zur Uraufführung der Ruhrtriennale gab es Beifall von den Rängen. Aber nicht nur der erste Bürger des Staates und seine Frau waren am Freitagabend in Marl-Hamm gern gesehene Gäste.
Die Kennzeichen auf dem Parkplatz vor dem Zechengelände belegten, das viele weite Wege nicht gescheut hatten, um „Die Fremden“ zu erleben. Die ersten Besucher aus Göttingen, Euskirchen, Düsseldorf warteten schon zwei Stunden vor Beginn in ihren Autos auf Einlass. Viele waren aus den Niederlanden und Belgien angereist, um dabei zu sein.

Geduldig reihten sich die Wartenden in die Eingangskontrollen ein, die wegen des präsidialen Besuchs verschärft worden waren. Auch der algerische Autor Kamel Daoud, dessen Roman „Der Fall Meursault – eine Gegendarstellung“ die Grundlage für das aufregende Ruhrtriennale-Stück wurde.

Schon mehr als eine Stunde vor Beginn der Aufführung diskutierte Ex-WDR-Intendant und Ruhr2010-Chef Fritz Pleitgen im Foyerzelt vor der Kohlenmischhalle an der Carl-Duisberg-Straße angeregt mit Publizistin Frauen-Rechtlerin Alice Schwarzer. Auch Franz-Xaver Ohnesorg, Siftungsvorstand des Klavier-Festivals Ruhr wollte die Inszenierung von Ruhrtriennale-Chef Johan Simons an diesem ungewöhnliche Ort erleben.

Der „Hausherr“, RAG-Chef Bernd Tönjes, ließ sich dieses Musiktheater in der Zechenhalle ebenfalls nicht entgehen. In Vertretung der NRW-Ministerpräsidentin kam Wissenschaftsministerin Svenja Schulze nach Marl. Auch Bürgermeister Werner Arndt und Politiker der Ratsfraktionen waren zu Gast.
Belohnt wurden sie mit knapp zwei Stunden Musik und Theater, das unter die Haut geht.

Gefeiert wurde die Uraufführung im Zelt vor der Kohlenmischhalle mit DJ und arabischer Küche.

Mehr zur Inszenierung „Die Fremden“ in der AV-Kohlenmischhalle lesen Sie in Kürze.
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