Auch Hubschrauberpilot fand nichts: Taucher brechen Suche nach Schlauchbootfahrer ab

MARL Feuerwehr und Polizei haben die Suche in der Lippe nach einem möglicherweise gekenterten Kanufahrer abgebrochen. Die Einsatzkräfte gehen davon aus, dass sie nichts mehr finden werden. Ein Spaziergänger hatte am Sonntagabend einen Mann am Lippeufer gesehen, der sich dort sonnte und ein Boot bei sich hatte.

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  • Wasserrettung

    Die Dorstener Taucherstaffel ist an der Lippe vor Schacht 8 im Einsatz. Foto: Werner Amerongen

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    Dieses gekenterte aufblasbare Kanu fand die Feuerwehr an der Lippe. Foto: Werner Amerongen

Am nächsten Morgen entdeckte der Passant an der Stelle nur noch das aufgeschlitzte Schlauchboot, ein paar Schuhe und ein Schalke-T-Shirt. Er machte sich Sorgen um den Mann und alarmierte die Polizei. 

Taucher der Feuerwehr Dorsten suchten nach dem möglicherweise Gekenterten, die Staffel suchte auch Lippe-Buchten in der Nähe ab. Die Feuerwehr Marl war mit zwölf Einsatzkräften und zwei Notärzten vor Ort. Auch die Besatzung eines Polizeihubschraubers suchte das Gelände ab. Das Wasser war klar, teilweise konnte man bis auf den Grund der Lippe sehen, sagt Polizeisprecher Michael Franz.

Taucher und Pilot fanden nichts im Umkreis. Ob dem unbekannten Schlauchbootbesitzer etwas passiert ist, konnte die Polizei nicht klären. Sie hofft auf Hinweise von Zeugen - oder darauf, dass sich der Bootsbesitzer meldet, Tel. 0800 - 2361 111.
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