Palais Vest wieder frei: Jugendliche sollen Reizgas gesprüht haben

RECKLINGHAUSEN Mit einem Großaufgebot ist die Feuerwehr am Freitagnachmittag gegen 17 Uhr zum Palais Vest ausgerückt. Die Polizei sucht nach zwei Jugendlichen, die Reizgas versprüht haben sollen. Zwei 14-Jährige wurden leicht verletzt. Das Einkaufszentrum wurde evakuiert und ist mittlerweile wieder freigegeben.

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  • Gasalarm im Palais Vest: Zwei Kinder sollen durch Reizgas verletzt worden sein. Die Feuerwehr konnte jedoch keine ungewöhnlichen Werte messen. Foto: Thomas Nowaczyk

  • Das Palais Vest wurde evakuiert: Die Menschen tummelten sich auf dem Löhrhofplatz. Foto: Thomas Nowaczyk

Auf dem Löhrhofplatz tummelten sich die Menschen, die das Palais Vest sicherheitshalber verlassen mussten. Sirenen und Martinshörner hallten durch die Altstadt. Die Feuerwehr konnte nach Eintreffen jedoch nichts Ungewöhnliches messen. Der Alarm wurde aufgehoben.

Die Polizei fahndet mit Hochdruck nach den Tätern. Zeugen wollen zwei etwa 20 Jahre junge Männer beim ungezielten Versprühen von Reizgas beobachtet haben. Einer soll eine kurze Hose, T-Shirt und einen Rucksack getragen haben, der andere war dunkel gekleidet. Beide flüchteten Richtung Europaplatz.



Zwei 14-Jährige wurden leicht verletzt in eine Kinderklinik gebracht. Am frühen Freitagabend wurde das Palais Vest wieder freigegeben. Die Löschzüge Altstadt, Hochlar und der Hauptwache waren im Einsatz.
 

Hinweise an die Polizei unter Tel. 0800 / 2381 111.
4 KOMMENTARE
23.09.17 12:14

@gugel

von JackBendix

Weil die so erfolgreich arbeiten, werden andere Taten gar nicht erst begangen.

23.09.17 10:22

Na klar.

von gugel

Und weil deren Arbeit von unglaublichem Erfolg ist, gibt es ja kaum junge Leute, die auffälliges Verhalten anden Tag legen. Alles Ausnahmen und Einzelfälle. Z. Bsp. ZOB.

24.09.17 10:32

Das eigentliche Problem

von Grundguetiger

ist die Verrohung unserer Gesellschaft. Das ist Rücksichtslosigkeit auf allen Ebenen, quer durch alle Schichten.
Auf unseren Straßen herrscht Krieg. Jeder gegen jeden.
Das wichtigste Wort: "Ich". Es herrscht Wettbewerb.
Da gibt´s dann auch Verlierer.
Ich halte es für unmöglich, dies alles mit Kameras wieder hin zu kriegen.

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