7. Fahrradtag: Besucher kritisieren Zustand der Wege

RECKLINGHAUSEN Radfahren schont die Umwelt, den Geldbeutel und hält fit, sagte Vize-Bürgermeisterin Marita Bergmaier in ihrer Eröffnungsrede des 7. Fahrradtages auf dem Altstadtmarkt. Händler, Verbände und Stadtverwaltung rührten am Freitag fleißig die Werbetrommel für die Nutzung des Fahrrades.

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4 KOMMENTARE
16.09.17 18:13

Fahrradfahrer

von Clara48

werden von den Autofahrern hier nicht wahrgenommen. Nach 4 Wochen mit dem Fahrrad in Recklinghausen unterwegs, 3 mal fast umgefahren worden, reicht es mir!
Lebensgefährlich für Radfahrer sind die auf die Straße gemalten "Fahrradwege" wo der
Radfahrer grundsätzlich an Einmündugen übersehen wird.

18.09.17 18:03

Es sind aber

von uli947

nicht immer die "bösen" Autofahrer, die sich nicht an die Stvo halten! Es gibt auf beiden Seiten rücksichtslose Verkehrsteilnehmer. Bitte nicht immer so einseitig argumentieren!!

18.09.17 21:15

@uli947 "Es sind aber"

von b.n

@uli947,
von "bösen Autofahrern" ist hier an keiner Stelle die Rede. Es ist aber nun mal so, dass in Recklinghausen der Autoverkehr dominiert und der Radverkehr nur am Rande seine Berechtigung findet. Und so sieht es dann auch oft leider aus, an den Rand gedrängt als Radfahrer oder, ich betone, auch als Fußgänger. Das hat nur manchmal mit einer bösen Absicht eines Autofahrers zu tun, hin und wieder muss man das in der Tat unterstellen. In den allermeisten Fällen wird jedoch dem Radverkehr zu wenig Raum gegeben, sowohl verkehrstechnisch wie bewusstseinsmäßig bei den Autofahrern. Ich bin als Radfahrer, als Autofahrer, wie auch als Fußgänger innerstädtisch unterwegs. Schauen Sie sich mal andere Städte wie Münster oder Freiburg an, oder gar andere Metropolregionen wie London oder Paris, oder die skandinavischen Städte. Dort sind sie viel weiter und haben erkannt, dass das Fahrrad die Lösung sein kann für viele verkehrsbedingte Probleme. Es gibt stellenweise (ich meine Kopenhagen) regelrechte Fahrradschnellstraßen, auf denen die Radpendler aus der Peripherie sogar Vorrang haben. Ich würde Sie bitten (wenn Sie es nicht schon tun), seien Sie einmal vorrangig als Radfahrer oder Fußgänger in Recklinghausen unterwegs und erzählen Sie hier von Ihren Erfahrungen.

18.09.17 16:58

Brief an den technischen Beigeordneten der Stadt Recklinghausen Herrn Höving

von b.n

1. Die Wieder-Freigabe für Radfahrer in der Fugängerzone finde ich lobenswert.
2. Ebenso, dass einige Straßen für Radfahrer in der Gegenrichtung (z. B. Elper Weg) oder im Geradeausfahren (Post-Bahnhof) freigegeben sind. Meiner Meinung sollte dies noch viel häufiger Fall sein.
3. Für noch wichtiger hielte ich ein deutliches Signal an die Bürger, dass man als Radfahrer in der Innenstadt schneller unterwegs ist als mit dem Pkw. Bis jetzt ist es leider in Recklinghausen immer noch so, dass dem Radfahrverkehr allenfalls die Möglichkeit gegeben wird, am Verkehrssystem teilzunehmen. Ganz klar Priorität erhält wie bislang in den letzten Jahrzehnten der Pkw-Verkehr. Wie sie sicherlich wissen, sind andere Städte da viel weiter. Dort hat der Radfahrverkehr sogar zum Teil Vorrang vor dem Auto. Ich weiß nicht, inwieweit Recklinghausen mal von Fahrverboten angesichts der Nichteinhaltung der Grenzwerte von Stickoxiden betroffen sein wird. Jedoch sollte man meiner Meinung zum einen nicht darauf warten bis Grenzwerte überschritten werden, sondern jetzt schon mehr für die Luftreinhaltung tun, um den Recklinghausen als Wohnort attraktiver zu machen. Die Luftqualität nehme ich oft als nicht besonders angenehm wahr.
4. Ich empfinde es als langjähriger Radfahrer, der innerstädtisch das Fahrrad als Mittel der Wahl nutzt, oftmals wirklich gefährlich, in Recklinghausen auf dem Rad unterwegs zu sein. Die Fahrbahnmarkierungen werden längst nicht von allen Autofahrern respektiert bzw. beachtet. Zum Teil wird man (auch bewusst) geschnitten und der Mindestabstand wird nicht eingehalten, so dass ungeübte Radfahrer schnell in eine bedrohliche Situation geraten könnten, so dass viele erst gar nicht auf’s Rad steigen.
5. Gerade in Sachen Verkehrssicherheit müssten weiterreichende Konzepte entwickelt werden, um die Bereitschaft von vielen Bürgern zu erhöhen, z. B. in der Innenstadt auf das Auto zu verzichten. Auch im Zuge des Booms von E-Bikes.
6. Die Polizei tut meiner Meinung entschieden zu we

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  • Erstellt:
    16. September 2017, 13:22 Uhr
    Aktualisiert:
    26. September 2017, 03:34 Uhr
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