Hinweise auf Tierquäler: Belohnung steigt auf 1.500 Euro

RECKLINGHAUSEN Mittlerweile sind es 1.500 Euro, die sich ein Hinweisgeber verdienen kann, wenn er oder sie den entscheidenden Tipp gibt, wer an der Grullbadstraße eine Katze mit einem Pfeil so schwer verletzt hat, dass ihr ein Vorderbein abgenommen werden musste.

  • Mit drei Beinen auf dem Weg der Besserung: Die Halskrause soll verhindern, dass sich die Katze die bei den OPs gesetzten Klammern herausreißt. Foto: SYSTEM

Die Tierschutzorganisation PETA hat weitere 1.000 Euro ausgesetzt. Zuvor hatte ein Unternehmerpaar aus Herten 500 Euro ausgelobt.

Die Katze hat zwei Operationen gut überstanden. Das Tier ist auf dem Weg der Besserung. „Es geht ihr den Umständen entsprechend gut und sie frisst wie ein Scheunendrescher“, sagt Berthold Menzel. Der Geschäftsführer der Tierklinik AniCura, Am Stadion 113, hat beide Eingriffe selbst vorgenommen. Zunächst amputierte er das von einem Pfeildurchschuss stark entzündete linke Vorderbein. Am Freitag dann die nächste Operation. Diesmal galt es, den Trümmerbruch des hinteren linken Oberschenkels zu richten und innerlich zu schienen.

„Der Täter muss zur Rechenschaft gezogen werden“, sagt PETA-Sprecherin Judith Pein. „Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach Paragraf 17 des Tierschutzgesetzes.“ Überführte Tierquäler müssen mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren rechnen.

Berthold Menzel vermutet, dass die Katze mit dem Pfeil angeschossen wurde und danach aus hoher Höhe stürzte, vielleicht aus einem Baum oder von einem Sims. Dies könne die Oberschenkelfraktur erklären. Als nächstes komme es darauf an, dass die Katze das Gehen mit drei Beinen erlerne, sagt der Veterinär. 
 
Hinweise erbittet die Polizei unter Tel. 08 00/2 36 11 11.
3 KOMMENTARE
17.10.18 12:28

Schon 1976 durfte Bernhard Grzimek

von preussenteufelstherapeut

die Haltung von Hühner in Legebatterien als Hühner-KZ bezeichnen. Seitdem sind Abermillionen von Tieren unter elendsten Bedingungen gehalten und geschlachtet worden, um dem Menschen als billiges Futter zu dienen. Ich hoffe, alle die hier Krokodilstränen vergießen, weil das ach so niedliche Kätzchen auf so grausame Weise gequält wurde, sind Vegetarier.

17.10.18 08:08

"ein Tier quälen"

von Grundguetiger

Geschieht täglich, mit ihrem Einverständnis.
Täglich werden tausenden Ferkeln ohne Betäubung mit dem Skalpell die Hoden abgetrennt.
Das Fleisch soll dann angeblich besser schmecken.
Schweine sind ebenso intelligent wie Hunde.
Aber nicht mal halb so liebenswert. Werden halt gegessen.

16.10.18 10:07

Tierquälerei

von til

Ich hoffe sie findet den Täter.
Wie kann man überhaupt auf die eine Idee kommen und ein Tier quälen!
Dem Menschen sollte das gleiche wiedefahren!
Ich hoffe das es evtl.
Zeugen gibt das der Mensch gefasst werden kann der das dem armen Tier das zugefügt hat.

?

KOMMENTAR HINZUFÜGEN

Überschrift (max. 70 Zeichen)
Meine Meinung (Noch  Zeichen verfügbar.)
Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschließen.
Um sich registrieren zu können, müssen Sie uns mindestens einen Benutzernamen, ein Passwort und Ihre E-Mail-Adresse mitteilen.