Nach "Friederike": Nur der Friedhof an der Halterner Straße bleibt gesperrt

RECKLINGHAUSEN Das große Aufräumen nach dem Orkan "Friederike" hat begonnen, bei den Dachdeckern und Baumdiensten in Recklinghausen steht das Telefon nicht still. Das genaue Ausmaß der Schäden wird vielerorts erst am Tag danach sichtbar.

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  • Oerweg

    Das große Aufräumen: Am Oerweg wurden am Freitagmorgen kaputte Bäume aus der Birkenallee entfernt. Foto: Thomas Nowaczyk

  • Dachpfannen

    Stumschaden: Wie hier an der Nordstraße sind an vielen Stellen im Stadtgebiet Dachpfannen heruntergewirbelt worden und zum Teil auch auf geparkten Autos gelandet. Foto: Thomas Nowaczyk

Größere Beschädigungen im Stadtgebiet können von Bürgern über die Melde-App oder das Kontaktformular auf der städtischen Internetseite (www.recklinghausen.de) gemeldet werden. Wie die Stadt mitteilt, sind alle Friedhöfe wieder für Besucher geöffnet, gefährdete Bereiche wurden abgesperrt und dürfen nicht betreten werden. Alle für Freitag und Samstag angemeldeten Beisetzungen finden wie geplant statt. Einzig der Friedhof an der Halterner Straße ist weiterhin gesperrt.

Die Wertstoffsammelstelle der Kommunalen Servicebetriebe Recklinghausen (KSR) ist wieder geöffnet, ebenso der Tierpark. Wälder dürfen weiterhin nicht betreten werden. Dazu hat der Landesbetrieb Wald + Holz NRW ein Verbot ausgesprochen, das voraussichtlich bis zum 28. Januar gilt.

Das Südbad bleibt zunächst bis einschließlich Montag, 22. Januar, geschlossen. Dann wird über das weitere Vorgehen entschieden. Ersatzweise ist das Hallenbad Herner Straße zusätzlich am Sonntag, 21. Januar, von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr (letzter Einlass 11.45 Uhr) geöffnet.

Bürgermeister Christoph Tesche und Beigeordneter Ekkehard Grunwald haben der Feuerwehr, weiteren städtischen Mitarbeitern und der Polizei für ihre „hervorragende Einsatzbereitschaft und die vielen Hilfeleistungen im Stadtgebiet“ gedankt. „,Friederike‘“ hat erneut gezeigt, dass die Freiwillige Feuerwehr mit ihren hauptamtlichen Kräften ein unverzichtbarer Bestandteil des Sicherheitskonzeptes darstellt“, sagt Grunwald. „Die Unterstützung durch Mitarbeiter des Ordnungsamtes und der Kommunalen Servicebetriebe haben einen wichtigen Anteil zu der insgesamt doch raschen Bewältigung dieses Sturmtiefs beigetragen.“
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