Süd: Hundeköder mit Rasierklingen ausgelegt

RECKLINGHAUSEN Nur eine Not-Operation konnte Odin retten: Der Cockerspaniel hatte an der Bochumer ein Leckerchen in einem Gebüsch entdeckt - darin waren zwei Rasierklingen versteckt, die im Magen des Tieres für schwerste Verletzungen sorgten.

  • Odin

    Knapp dem Tod entronnen: Odin wäre fast an inneren Verletzungen gestorben. Foto: privat

Tierarzt Dr. Reinhard Rasim war fassungslos, als er die Fleischwurst-Brocken in Odins Verdauungstrakt entdeckte. Am Donnerstagmittag waren die besorgten Besitzer mit ihrem Cockerspaniel ins Tiergesundheitszentrum am Bürgerhaus Süd gekommen. „Er war in einem sehr schlechten Zustand, hatte Temperatur“, sagt Dr. Rasim. Auf dem Röntgenbild wurde dann der Grund sichtbar, der Vierbeiner sofort notoperiert. Die gute Nachricht ist: „Dem Hund geht es gut. Er wird es überstehen“, prognostiziert Dr. Rasim. Weihnachten ist Odin wieder zu Hause bei seiner Familie.

Gefahr lauert im Gebüsch

Wie die Besitzer dem Tierarzt berichteten, sei ihr Cockerspaniel beim am Donnerstagmorgen an der Bochumer Straße zwischen Düppel- und Marienstraße in einem Gebüsch unterwegs gewesen und habe dort plötzlich etwas aufgenommen. „Dort zwischen Lidl und Aral-Tankstelle sind viele Hundebesitzer unterwegs, es gibt viele Büsche“, erzählt Dr. Rasim und will deshalb vor möglichen, gefährlichen Ködern warnen. Bisher seien zwar keine weiteren Patienten, die dort unterwegs waren, bei ihm vorstellig geworden, dennoch sollten Hundebesitzer dort besonders ein Auge auf ihre Fellnasen haben.

"Es gibt Hundehasser."

Warum dort jemand solche Köder auslegt, kann Dr. Rasim nur mutmaßen: „Es gibt einfach manchmal Hundehasser, die so etwas tun.“ Die Besitzer seien sich jedoch nicht bewusst, dort Anwohner gezielt verärgert zu haben. Im Tiergesundheitszentrum warnen Dr. Rasim und sein Team nun mit einem Bild der rausoperierten Fleischwurst-Brocken vor den heimtückischen Fallen, die im Gebüsch lauern könnten.
13 KOMMENTARE
24.12.17 13:22

arme geselschaft!!!

von krusher

über solche tatenbrauch man nicht viele worte verlieren.menschen die solch sadistische wege wählen,werden auch nicht weit davon entfernt sein menschen etwas anzutun wen ihnen was gegen den strich geht!!!so ein armes tier kann sich ja noch nicht mal gegen so einen angriff wehren.hoffe dir gehts bald wieder gut.man kann ja schon froh sein heut zu tage noch deine rasse überhaupt anzutreffen.

23.12.17 14:47

Hundeköder/Rasierklingen

von Panzerkreuzer1

Vieleicht denkt man mal darüber nach , das Hunde /oder Katzen usw. , für viele
Menschen der einzige Bezugspunkt sind.Alleinstehende ,meistens ältere , haben
eben niemanden sonst.Ganz zu schweigen von Begleithunden für Blinde und
behinderte Menschen.
Hundehaufen sind auch mein Ding ,aber viele öffentliche WC Anlagen ,für Menschen ,
sehen auch nicht besser aus.
Tschues und ein frohes Fest.

23.12.17 10:04

Es trifft immer die Falschen...

von Petersilie

... Vermutlich war der Anschlag nicht genau gegen diese Familie "geplant", sondern für jene Hundebesitzer, die sich eben daneben benehmen - die ihre Hundescheiße überall liegen lassen, die Hunde gegen Autos pinkeln lassen, die ihre Hunde belohnen wenn sie bellen etc und sie auch sonst nicht im Griff haben und die, wenn man sie darauf ansprechen würde, eh nicht sich anders verhalten würden.

Gute Besserung an Odin, hoffe ihm geht es bald besser.

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