Trabrennbahn-Gelände: Pony verendet im Feuer

RECKLINGHAUSEN Erneut musste die Feuerwehr zu einem Brand auf dem Gelände der ehemaligen Trabrennbahn auf der Hillerheide ausrücken. Bei dem Feuer in einem Stall kam ein Pony in der Nacht zu Mittwoch ums Leben, ein weiteres Tier konnte jedoch gerettet werden.

  • Brand Trabrennbahn

    Bild der Zerstörung: Ein Pferd verendete bei dem nächtlichen Brand auf der Trabrennbahn. Foto: Thomas Nowaczyk

"Wir gehen derzeit von Brandstiftung aus", sagt Polizeisprecher Michael Franz. "Da in diesem Bereich kein Strom mehr liegt, scheint ein technischer Defekt ausgeschlossen." Nach ersten Erkenntnissen wurde das Feuer in einer Box gelegt, in der Holz gelagert war. Dann griff es auf die Nachbarbox, in der das Pony stand, über. Die Ermittler prüfen nun, ob es einen Zusammenhang mit dem Großbrand am vergangenen Donnerstag gibt. Da war ein riesiger Holzhaufen auf der gegenüberliegenden Seite des Areals in der Nacht in Flammen aufgegangen.

Diesmal war wiederum mitten in der Nacht, gegen 3.50 Uhr, der Notruf auf der Leitstelle eingegangen. Zunächst glaubten die Feuerwehrleute noch, dass lediglich ein Pferdeanhänger brennen würde. Vor Ort stellte sich jedoch schnell heraus, dass nicht nur der Hänger, sondern auch der benachbarte Stall in Flammen stand. Daraufhin forderte die Feuerwehr Verstärkung an. Für ein Pony jedoch kam die Hilfe zu spät, es verendete im Feuer. "Ein weiteres Pferd konnte durch die Einsatzkräfte und die Besitzerin aus den Stallungen gerettet und in einem anderen Stall untergebracht werden", berichtet Feuerwehr-Sprecher Christian Schell.

Laut Polizei sind insgesamt drei Pferdeanhänger und zwei Boxen schwer beschädigt worden. Laut ersten Schätzungen beläuft sich der Sachschaden auf etwa 6.000 Euro.

Die Polizei appelliert in diesem Zusammenhang an die Bürger, verdächtige Beobachtungen sofort zu melden. "Scheuen Sie sich nicht, in solchen Fällen den Notruf 110 zu wählen", betont Michael Franz. "Nur so können wir schnell handeln und haben die Chance, die Leute noch vor Ort anzutreffen." Zweifellos sei es unmöglich, ein derart großes und obendrein praktisch frei zugängliches Gelände wie das der alten Trabrennbahn rund um die Uhr zu überwachen. "Es geht auch nicht nur um Straftaten, sondern auch um die Gefahren, wenn Menschen beispielsweise über die alten Dächer laufen", so Franz.
 
Hinweise zu den aktuellen Brandfällen nehmen die Beamten unter Tel. 0800/2361111 entgegen.
2 KOMMENTARE
31.08.16 19:11

Gefahren?

von Joshi

Selber Schuld wer is denn so Dämlich ? Viel wichtiger findet das Schwein was in Kauf nimmt das Lebewesen verenden und bitte öffentlich machen !!!

31.08.16 15:47

Gefahren, wenn Menschen über die Dächer laufen.

von nickelback

Pech für die Drecksäcke. Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um. Das Pferd hatte überhaupt keine Chance.

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