Baustelle am Hebewerk: Die bitteren Folgen des Brücken-Desasters

Waltrop Ziemlich verlassen ist die Recklinghäuser Straße in Oberwiese, seitdem Anfang August 2017 die alte und marode Hebewerk-Brücke abgerissen wurde. Ziemlich verlassen sind seither auch die Gastronomiebetriebe Papachristos und Café Kortmann. Vor ihren Türen pendeln normalerweise über drei Millionen Autos im Jahr. Und jetzt? Sackgasse.

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6 KOMMENTARE
10.04.19 08:17

Ein Schlag auf dem Kopf😑

von Atrissi

Wir von der "Atrissi Pizzeria" sind auch betroffen.
Als wir vor ein Jahr unser Imbiss geöffnet haben, dachten wir nicht,dass es noch so lange mit der Baustelle dauern wird.
So ein Arbeitsstart für uns, mit so einen grossen Verlust,sehr traurig.
Wir warten noch mit grosser Hoffnung, dass das Problem so schnell wie möglich gelöst wird!

06.04.19 21:25

Noch mehr Besucher erwartet am 27.04.

von bm-waltrop

Das ganze soll keine Überquerungshilfe sein. Es wird ein Kunstwerk, wie die drei stehenden Stahlplatten in Bochum Bahnhofsvorplatz. Geplanter Einweihungstermin 27.04. als Reminiszens zum 60 Jahrestag des Film-Klassikers von B. Wicki "Die Brücke" von 1959.

06.04.19 10:19

Der Schutz von Beamte und Politiker -

von meinestadt

muss nur den der Normalbürger angeglichen werden-der normale Arbeitnehmer wäre längst entfernt worden-nur dann gäbe es Gerechtigkeit in Deutschland.

06.04.19 09:47

die Schilderung beweist

von maulwurf

ganz klar: das WSA hat nicht das geringste Fingerspitzengefühl. Erhöht noch die Mieten, unglaublich. Das WSA hat nicht nur fachlich keine Ahnung, sondern auch in menschlicher Hinsicht. Ich würde die Miete auf 0-20% reduzieren und abwarten was passiert. In Deutschland, wo die Mieter Rechte haben, wie in keinem anderen Land der Welt, sollte diese Mietreduzierung doch wohl bei Gericht durchkommen.

Leider schaut die Politik nur zu. Die örtliche Politik macht exakt: nichts. Hier geht es nicht nur um zwei Pächter sondern auch um tausende Pendler, die erhebliche Einbußen in Zeit und Geld haben, weil sie kilometerlange Umwege fahren müssen.

Und nochmals: man muss sich doch mal die Dimension der Brücke vorstellen. Es ist eine Minibrücke mit ein paar Meter Länge und schnurgerade. So eine Brücke kriegt ein Auszubildender im 2. Lehrmonat auf die Kette.

Mittlerweile gehören aber zu den "Tätern" auch diejenigen, die die zuständigen Versager beim WSA nicht abmahnen oder fristlos entlassen. Mir ist nicht bekannt, dass es beim WSA irgendwelche Konsequenzen gegeben hat. einfach nur traurig.

06.04.19 08:45

Recht haben und bekommen...

von Philiptillneele

Nach meinem Verständnis sollten sich die Pächter und Geschäftsleute, die signifikante Umsatzeinbußen zu verzeichnen haben, wehren und das WSTA verklagen. Wo die sich das Geld dann herholen, sollte egal sein. Dass dann auch noch die Pacht erhöht werden soll und die Pächter ihre Umsätze als Beweis offen legen sollen, grenzt schon fast an ein Schmierentheater. Man kann nur hoffen, dass nicht noch mehr Existenzen vernichtet werden. Ein Paradebeispiel dafür, wie die Unfähigkeit von Beamten und eine katastrophale Kommunikation das Vertrauen der Bürger weiter schädigt...

06.04.19 10:47

Die Pächter

von Momo

Sollten anwaltlich Prüfen lassen ob sie die Miete mindern können, und ob sie wirklich ihre Umsätze offen legen müssen. Was sich das WSA hier erlaubt ist das allerletzte. auch dei Weigerung der Straßen Instandsetzung zu bezahlen muss gerichtlich geprüft werden. Die Anwohner über KAG zu Kasse zu bitten ist der größte Schwachsinn.
Behörden wie das WSA zeigen hier deutlich ihre Unfähigkeit.

ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    6. April 2019, 06:11 Uhr
    Aktualisiert:
    16. April 2019, 03:33 Uhr
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