Ehemaliger Stadtcafé-Betreiber: Rassismus-Vorwurf: Serdal Tokalak meldet sich zu Wort

Waltrop Wenig bis gar kein Verständnis hat Serdal Tokalak, ehemaliger Betreiber des Stadtcafés, für die jüngsten Äußerungen seiner gastronomischen Nachfolgerin Leyla Yücka, die ihre Café-Bar Eins A schließen musste. Yücka sagte unter anderem, dass es fremde Menschen in Waltrop schwer hätten und auch, dass es immer wieder Anfeindungen gegen ihre türkischen Wurzeln gegeben habe.

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4 KOMMENTARE
20.08.18 19:29

Ein sehr enttäuschendes Statement von Herrn Tokalat..

von SchwanzusLongus

...„Deutschland als Rassistenland sehen. Wer das findet, der muss eben zurück in die Türkei gehen – und nicht nur, um Urlaub zu machen“...

Alles klar, wer also auf eine Fehlentwicklung aufmerksam macht soll das Land verlassen. Nach dem Motto: "Wenns dir nicht gefällt hau doch ab." Das könnte direkt von der AFD stammen.
Nur weil manche ein Thema das vielleicht für die meisten unangenehm ist und die meisten auch nicht betrifft zu Tage bringt, sollen die jenigen also das Land verlassen? Immer wenn es einem irgendwo nicht passt also Land wechseln, umziehen?
Wie soll das gehen? Wohin sollen die die in zweiter, dritter Generation hier geboren und aufgewachsen sind? Nur weil ein Teil der Bevölkerung Ängste schürt und rassist ist sollen die anderen wegen ihrer Haarfarbe das Land wechseln?

Ist es wieder mal Zeit eine Alibi-Ausländer "zu Wort" kommen zu lassen? Wenn es der Ausländer selber sagt dann muss es ja stimmen, gell?

Daran sieht man das niemand ein ernsthaftes Interesse daran hat eine Lösung zu finden oder wenigsten etwas zu tun, es wird stur blockiert, ignoriert, diffamiert und alles getan den jenigen fertig zu machen der auf ein Fehler hinweist.

15% wählen die NSDAP-Nachfolgepartei, die Entwicklung wird wenn man sich die Nachbarländer ansieht nicht besser. Wo soll es hinführen?

Ein sehr enttäuschendes Statement von Herrn Tokalat und von der Waltroper-Zeitung.

17.08.18 17:08

Eigentor

von HeikoS

Da kann der Begriff "klassisches Eigentor" neu definiert werden.

17.08.18 09:39

finde ich auch

von maulwurf

gut geschrieben.

Das Problem: Um Abgeordneter im Bundestag oder Bundeskanzler(in) zu werden braucht man keine vorgeschriebene Ausbildung und noch wichtiger: noch nicht mal Ahnung vom Beruf.
Um Gastronom zu werden braucht man zwar auch keine vorgeschriebene Ausbildung, aber man muss zumindest Ahnung von der Materie haben.
Ein guter Gastronom mit Fachkenntnis aus der Branche kann aus einem schlechten Standort noch was machen. Wenn aber ein "Gelegenheits"Gastronom auf einen schlechten Standort trifft dann ist die Katastrophe abzusehen.
Gastronomen mit Migrationshintergrund haben hierbei einen Vorteil: sie können hier die volle Keule der "Rassismus"-Ursache für ihr scheitern heranziehen.

Die Wahrheit scheint aber wohl zu sein:
Die "Rassismus-debattierende" Ex-Betreiberin würde wohl mit der Neueröffnung eines Cafes in der Türkei genau so scheitern. - womit sämtliche "Scheiter-Argumente" widerlegt wären.

17.08.18 08:41

Vielen Dank...

von Doll1305

für die offenen Worte! Seit langem mal wieder ein guter Beitrag in der Zeitung. Ich denke, dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    17. August 2018, 06:03 Uhr
    Aktualisiert:
    28. August 2018, 03:33 Uhr
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