Gerichtsprozess: Kündigung könnte erneut an einer Formalie scheitern

WALTROP Im Kündigungsstreit mit einem Mitarbeiter, der seit zwölf Jahren Gehalt bezieht, ohne zu arbeiten, sieht es für die Stadt Waltrop nicht besonders gut aus. Das Arbeitsgericht Herne hat am Dienstag signalisiert, dass auch der neue Kündigungsversuch von Februar 2018 an einer Formalie scheitern könnte.

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5 KOMMENTARE
09.05.18 23:15

@bm waltrop

von TimSommer

Alles drin zwinkern

08.05.18 21:48

Ungeachtet der Vorgeschichte

von bm-waltrop

muss doch hinterfragt werden welche Leute in der Stadtverwaltung in den gesamten 12 Jahren nicht in der Lage sind eine rechtmäßige Kündigung auszusprechen. Waren diese Personen vielleicht vorher bei Stahlbau Magdeburg beschäftigt ? Hier wäre dringend ein Berater ( -vertrag ) angeraten.

08.05.18 20:44

spätestens hier

von maulwurf

verliert man den Glauben an den Rechtsstaat und an die Urteilsfähigkeit der Gerichte.
Es gibt gewisse Schutzgesetze, und das ist auch gut so. Aber diese Schutzgesetze zu missbrauchen und damit auch noch durchzukommen ist unglaublich.
Spätestens jetzt kann man doch verstehen, dass Arbeitgeber Schwerbehinderte selten und ungern einstellen, statt Ihnen eine Chance zu geben. Ist das verwunderlich?
Benachteiligung Schwerbehinderter zu verhindern oder zu vermeiden kann nicht gleichbedeutend sein, Ihnen mehr Rechte zuzugestehen als andere.
Dass dieser Mitarbeiter sich Fehlverhalten zu schulden kommen lassen hat bedarf keiner weiteren Feststellung. Und jeder andere wäre damit nicht durchgekommen.
Im Sozialparadies Deutschland kann man damit leben, in den USA würde dieser Herr als Obdachloser durch die Straßen von New York ziehen.

10.05.18 09:16

Hallo maulwurf!

von Juline

Sie haben Recht.
Ein schwerer Rückschlag für viele gesundheitlich benachteiligte Bürger!
Und man kann einen Arbeitgeber sogar verstehen, wenn er zukünftig keine Behinderten mehr einstellt.
Über die schwarzen Robenträger möchte ich mich hier nicht äußern.

09.05.18 14:34

Stadt arbeitet sehr schnell

von xtfiht

Wenn verantwortliche Stellen der Stadt Waltrop in 12 Jahren es nicht schaffen eine zufriedenstellende Lösung auf den Weg zu bringen, dann kann es nur an Unfähigkeit der zuständenigen Stellen liegen. Und der Steuerzahler muß das auch noch bezahlen.

ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    8. Mai 2018, 17:31 Uhr
    Aktualisiert:
    19. Mai 2018, 03:33 Uhr
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