Keine Pendler mehr: Die "Schwarze Kuhle" funkt SOS

Waltrop So ruhig war es seit Jahrzehnten nicht in Oberwiese. Wo sonst Tausende Fahrzeuge am Tag pendeln, sind wegen des Brücken-Neubaus am Hebewerk die Autos und Lkw seit Wochen an zwei Händen abzuzählen. Was für viele Oberwieser sicher ein angenehmer Zustand ist, bringt Familie Rasch in bittere Existenznot. Die Pächter der „Schwarzen Kuhle“ sind von der Außenwelt abgeschnitten.

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8 KOMMENTARE
14.09.17 19:19

also

von maulwurf

wirklich erfolgreiche Unternehmer sind bescheiden, machen keinen Aufschrei um ihren Reichtum (prahlen nicht mit ihren tollen Fähigkeiten) und haben eine gewisse Weitsicht.
siehe Aldi - die wissen dass sie reich sind und gut sind und prahlen damit nicht rum.
Alle anderen fallen wohl unter falsche Selbsteinschätzung. Solche Kommentare und Sprüche helfen Euch nicht weiter, Fam. Rasch.
Fest steht: die Kunden kommen nicht von alleine. Ihr könnt euren Grill nicht einfach in die Innenstadt verlegen. Also müsst ihr die Kunden heranlocken. Das geht am besten über Wetten, Wettbewerbe etc. z.B. Wetten, dass es am Samstag keiner schafft 50 Personen auf einen Schlag zum Grill zu schaffen. Oder macht Angebote für Vereine und Gruppen; ladet die Feuerwehr ein (die essen immer gerne) etc. Gebt Rabattgutscheine für November/Dezember etc. ; oder: wer 5 x vorbeikommt bis Ende September bekommt eine Wurst umsonst.

Wenn ich Zeit habe, komme ich mal vorbei. Einfach um ein Zeichen zu setzen, und wenn das viele genauso machen übersteht der Grill auch die Zeit bis zur Aufhebung der Straßensperrung.

14.09.17 17:33

Ausfallzeit

von bm-waltrop

wird noch erheblich länger. Wenn in Kürze die Lukasbrücke abgerissen und nach erfolgter Kanalverbreiterung, Bau neuer Brückenfundamente eine erheblich längere und breitere Brücke montiert werden soll, muss diese natürlich auch angeliefert werden. D.h. umfangreichere Bauarbeiten + Brücke größer x breiter x höher x Transportprobleme ergibt eine wesentlich längere Sperrung der Straße. Tolle Aussichten.

14.09.17 15:32

Posting wurde gesperrt

von Koeppi

Das Posting enthält beleidigende Inhalte und wurde daher gesperrt.

14.09.17 15:06

Glück im Unglück

von derwobescheidweiss

Die können noch froh sein, dass es bis jetzt nur
an einer lausigen Planung liegt.
So ist (irgendwann) ein Ende in Sicht.
Wenn jetzt allerdings noch ein paar Protestbürger einen seltenen
Feldhamster finden, wird es doch eng zwinkern

14.09.17 14:16

Schwacher Kommentar NPX1

von RICHARDNIXON

Selten so eine dumme Aussage gelesen. Als wenn die Famile auf der faulen Haut sitzt und sich nicht um Kunden bemüht. Wer soll das alles neben dem normalen Betrieb organisieren? Dadurch das ich selbst guter Kunde der Familie Rasch bin kann ich nur bestätigen das die Familie selber rund um die Uhr im Geschäft steht um Kosten zu sparen. Manchmal sollte man bevor man drauf los schreibt vorher kurz den Kopf einschalten und überlegen. Die Familie quasi als Faul und unfähig darzustellen ist wirklich eine unverschämtheitund zeugt davon das Sie keine Ahnung haben was getan wird und was nicht. Zu provozieren und zu sabbeln ist immer sehr einfach, vor allem im Internet.

14.09.17 15:48

von wegen schwach...

von npx1

"60 bis 80 Prozent Umsatzeinbuße" entspricht ungefähr 60-80% weniger Gäste, also eine Menge mehr Zeit für meine angesprochenen Themen. Ihr Argument "rund um die Uhr im Geschäft steht" passt daher vielleicht für die Zeit vor dem Brückenumbau, aber widerspricht doch der hier im Artikel aufgeführten Umsatzeinbuse.

Ich bin selbst Unternehmer und das erfolgreich und das bestimmt nicht weil ich gleich bei so einem doch vorhersehrbaren Übel, nicht gleich eine Lösung parat habe. Ich hätte für sowas schon Planungen im Kopf, bevor jemand überhaupt auf die Idee kam, das die Brücke neu gemacht werden muss. Ich plane alle Problem vorher, insbesondere dann, wenn es für mich existenzbedrohend ist.

14.09.17 18:15

Maulheldentum

von Hermodr

"Unternehmen" Sie doch einfach einen Abstecher zu Schwarzen Kuhle und essen sich eine Pommes und eine Currywurst. Das notwendige Kleingeld werden Sie wohl haben.
Damit wäre dreifach geholfen, die Familie wird unterstützt ohne Almosen annehmen zu müssen, wir bräuchten Ihr arrogantes "Gejanke" nicht weiter lesen müssen und Sie dürfen sich ein Leben lang auf die Schulter klopfen, als erfolgreicher Unternehmer auch an das soziale Miteinander gedacht zu haben.

Da sind zwei Menschen mit einem 14-monatigen Kind in Not, und manche haben nicht besseres zu tun, als ihrem eigenen Ego zu frönen. Ekelhaft wie das gesellschaftliche Miteinander und das Einstehen füreinander mittlerweile erodiert ist.

14.09.17 13:06

Unselbstständig

von npx1

Ihr seit selbstständig, benehmt euch auch so!
Denkt euch was aus wie Kunden rankommen, veranstaltet irgendetwas, Flomarkt, macht eine Smoker-Aktion, mir würden so viele Dinge einfallen...
Immer dieses Gejanke. Wenn ihr für sowas nicht fähig seid, nehmt eine Arbeitsstelle auf.

ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    14. September 2017, 11:06 Uhr
    Aktualisiert:
    27. September 2017, 03:34 Uhr
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