Renate Schröder berichtet: Ein tolles Beispiel für Hilfsbereitschaft

Waltrop In Zeiten, in denen eine Schreckensmeldung der nächsten folgt, „darf ja auch mal was Schönes in der Zeitung stehen“, findet Renate Schröder. Von genau so einer schönen – wenn auch schmerzhaften – Erfahrung berichtet die 80-jährige Waltroperin, die am Montag auf der Hochstraße gestürzt war und sogleich von zwei Unbekannten Hilfe bekam.

  • Hochstraße

    An der Hochstraße ist Renate Schröder am Montag gestürzt. Sofort hielten ein Lkw- und ein Fahrradfahrer an, um ihr zu helfen. „Das war toll“, sagt die Seniorin. Foto: Martin Behr

„Ich kann gar nicht so genau sagen, warum ich eigentlich hingefallen bin. Ich muss irgendwie gestolpert sein“, erzählt Renate Schröder. Sie hatte am Vormittag einen Termin im Ärztehaus, fand auf dem großen Parkplatz aber wieder mal keine freie Lücke. „Also bin ich ein Stück weiter Richtung Rathaus gefahren.“ Vor den Mehrfamilienhäusern gegenüber der Bäckerei Hohoff fand sie einen Platz, erledigte ihren Arztbesuch und lief zurück zu ihrem Auto. Dann passierte es – die 80-Jährige stürzte.

Lkw- und Fahrradfahrer halten sofort an

„Das war vielleicht was peinlich“, erzählt Renate Schröder. „Ich hab mir die Knie aufgeschlagen, die Hose ist zum Glück heile geblieben.“ Was der Seniorin aber viel wichtiger war zu berichten: „Es haben sofort ein Lkw- und ein Fahrradfahrer angehalten, um mir zu helfen. Schön, dass es so nette Menschen gibt.“

Ihr Erlebnis öffentlich zu machen, war Renate Schröder ein Anliegen. Als gutes Beispiel für Zivilcourage und Hilfsbereitschaft. „Dafür möchte ich mich noch mal herzlich bedanken.“
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