Überschub erfolgreich: Die Brücke ist jetzt fast am Ziel

Waltrop 220 Tonnen wiegt der Stahl-Koloss, den der 750-Tonnen-Mobilkran am Mittwochvormittag über den Dortmund-Ems-Kanal gehievt hat. Die neue Hebewerks-Brücke, sie liegt endlich da, wo sie liegen soll; nämlich in der Lücke, die seit Anfang August die Recklinghäuser Straße und auch Waltrop von Datteln teilt.

  • Brücke Hebewerk

    Die Hebewerks-Brücke wird über den Kanal geschoben. Foto: Martin Behr

Das Gröbste ist geschafft, die Brücke ist "übergeschoben" und passt auch. Etwa zwei Dutzend Spezialisten des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes (WSA) sowie der Fachfirma, die das Übersetzen durchführt, haben am Mittwochmorgen gegen 8.15 Uhr damit begonnen, das Bauwerk über den Kanal zu drücken. Denn tatsächlich wird die Brücke nicht gehoben; der Kran ist lediglich dazu da, die Stahlkonstruktion in Waage zu halten.
Um etwa 11.45 Uhr hat die Brücke an ihrem Zielpunkt aufgesetzt, nun muss sie noch abgesenkt werden. Dieser Vorgang ist anspruchsvoll und wird noch einmal dauern. "Es kann sein, dass wir damit morgen erst fertig werden", sagt Martin Ebbert, Projektleiter des WSA.
10 KOMMENTARE
22.12.17 19:47

Neue Brücke

von Elektrojonny

warum? Ein angeschütteter Damm mit Straßenbelag hätte es auch getan.
Das wäre schneller und billiger gewesen. Oder soll das Hebewerk nach jahrelangem Stillstand wieder aktiviert werden?

21.12.17 19:04

Versagt

von paul410

haben eindeutig die Planungsverantwortlichen des WSA!! Wer denn sonst? Frau Merkel?? Es ist unglaublich! Ansatt zu den Fehlern zu stehen, wird noch alles schön geredet!

20.12.17 21:58

Planungs-Versager vom WSA

von met.al

Diese Aussage kann ich unterschreiben. Als ob das WSA eine derartige Baumaßnahme das erste Mal durchgeführt hätte! Selbstverständlich ist die Kritik zu Recht erfolgt und auch angebracht. Hier die Schuld durch das WSA und der teilweisen falschen Bauausführung oder der Verzögerung abschieben zu wollen ist schon lächerlich, denn das WSA hat immer den Hut auf und die Verantwortung! DERZEIT 7 Monate Bauzeit und Schließung dieser sehr wichtigen Verkehrsader ist einfach für alle Verkehrsteilnehmer unzumutbar und hätte bei einer ordentlichen Organisation und Planung erheblich reduziert werden können. Und wenn verschiedene Komponenten in der Ablauflaufplanung wie z. B. fehlender Kran, fehlende Transportgenehmigung o. ä. fehlen, kann man eben die Straße oder Brücke nicht vorschnell entfernen und die Straße sperren, sondern erst dann mit der Bauausführung beginnen, wenn ein geordneter Plan vorliegt! So einfach ist. Hier immer wieder mit fadenscheinigen Begründungen die Bau- u. Ausführungszeit zu verlängern hat alle Beteiligten an diesen Bau disqualifiziert und gezeigt, dass sie es NICHT KÖNEN zwinkern

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