B474n: BUND wird gegen Waltroper Teilstück klagen

WALTROP Nach dem derzeitigen Stand der Planungen wird der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) auch gegen das Waltroper Teilstück der B 474 n klagen.

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    BUND-Akltivist Dr. Thomas Krämerkämper

„Soweit wir die aktuellen Planungen überhaupt kennen, würden wir nach deren Stand gegen die Straße vorgehen“, sagt auf unsere Nachfrage Dr. Thomas Krämerkämper, Mitglied des BUND-Landesvorstandes aus Castrop-Rauxel. „Nach unserem derzeitigen Wissen verläuft die Trasse genau durch die artenschutz- und naturschutzrechtlich empfindlichsten Bereiche“, so Krämerkämper. „Wir werden aber die konkreten Unterlagen abwarten müssen, die der Landesbetrieb zur Beantragung des Planfeststellungsverfahren einreicht“, so Krämerkämper weiter.

Das wird laut Elfriede Sauerwein-Braksiek, Abteilungsleiterin beim planenden Landesbetrieb Straßen.NRW, erst Ende des Jahres geschehen. Sie hatte im Gespräch mit der Waltroper Zeitung eingeräumt, dass es auch in Waltrop – wie schon beim Dattelner Teilstück – Probleme mit dem Artenschutz geben werde, die sie aber als „lösbar“ erachte: Für sie gehe es darum mit der Straße „Eingriffe zu vermeiden, zu minimieren, oder auszugleichen“, letztes Mittel bleibe der Weg der Ausnahmegenehmigung.

Die Klagen des BUND und von zwei Privatleuten gegen das Dattelner Teilstück der B 474 n hatte das Oberverwaltungsgericht wie berichtet zurückgewiesen. In einem langwierigen Verfahren waren zuvor die Planungen für den so genannten Dattelner Stummel mehrfach geändert worden.

21 KOMMENTARE
04.02.13 14:07

wo bleibt der Mensch????

Überall Klagen für Pflanzen, Tiere, Luft, Wasser usw.
Wo bleibt der Mensch. Wo bleibt die Sensibiliesirung was wirklich bei den einzelnen Projekten im Vordergrund zu stehen hat? Den Menschen sollte man nicht bei seiner Betrachtung außen vor lassen. Es gibt in anderen Bundesländern für viel kleinere Dörfer Umgehungsstraßen die großzügig gebaut werden und wurden. Hier in Waltrop sind tausende Menschen betroffen, eine Schande, dass diese Menschen nicht die notwendige Aufmerksamkeit erhalten. Aber ein paar Fledermäuse, wouw, die sind wichtig. Baut endlich die B 474n, damit dieses hohe Verkehrsaufkommen auf der Leveringhauser Straße ein Ende hat und auch diese Anwohner mal wieder ein Lärm- und stressfreies Leben führen können.

02.02.13 13:58

Fledermäuse an der B474n

Dr. Thomas Krämerkämper vom BUND spricht davon, dass Fledermäuse oft Opfer werden können wenn schnell fahrende Lkw auf der B474n, nicht nur da denn woanders in unserer Republik wird ja auch gegen alles geklagt, diese mit ihrem feinen Radar nicht orten können weil ihre Sinne eher auf große und stehende Hindernisse oder bewegte Objekte von der Größe einer Mücke abgestimmt sind und vom ­nabu kommt die Meldung Zitat­:Und leider kommen Fledermäuse immer wieder an Windrädern zu Tode.
Beim Tod an Windrädern wird ein Teil der Fledermäuse an den Rotorblättern geschlagen, ein anderer Teil fällt einem Barotrauma zum Opfer: Bedingt durch Verwirbelungen und den Druckabfall hinter den Rotorblättern platzen die Lungen und inneren Organe der Fledermäuse. Hochrechnungen gehen davon aus, dass bis zu 200.000 Tiere jährlich an deutschen Windenergieanlagen verunglücken. Zitat Ende
http://www.nabu.de/tiereundpflanzen/saeugetiere/fledermaeuse/news/15018.html
und es sind auch diese genannten Arten, Abendsegler oder Langohrfledermaus, die dort Leben sollen wie kann man dann gegen diese Straße klagen wenn geduldet wird das in der Nähe Windkrafträder aufgestellt und betrieben werden? Hört man was von diesem BUND das in Becklem an der Horneburger Grenze mittlerweile eine Windkraftanlage aufgestellt werden soll die so hoch ist wie der Kühlturm wo auch ältere Bäume, Becklemer Busch, stehen wahrscheinlich auch Fledermäuse anzutreffen sind? Wenn sie schon nur die Tiere schützen und diese auch immer wieder vorschieben, sich einen Dreck um leidgeplagten Anwohner der Castroper- und Leveringhäuser Straße kümmern wollen, dann versteht man auch das nur Mediengeilheit zählt!

02.02.13 13:52

Verstehen?

Es ist schon gewaltig wie dieser BUND die Menschen einfach nur ver, äh, äppelt. Da schreiben die auf Ihrer Seite das durch gleichmäßige Geschwindigkeit die Antriebsgeräusche deutlich reduziert werden. Richtig, nur wie ist das auf der Castroper, - Leveringhäuser Straße?
Aber das finde ich am besten, Zitat: Beispiel Autoverkehr: 500 Milliarden Kilometer legen die Deutschen mittlerweile jährlich in ihren Autos zurück, sechsmal mehr als 1960. Gleichzeitig fühlen sich mehr als 60 Prozent der Deutschen von Straßenlärm belästigt.
Ohne Übertreibung gehört der Verkehrslärm mit zu den größten Umweltproblemen unserer Zeit. Die Folgen der Lärmbelastung hat fast jeder schon einmal gespürt. Schon eine geringe dauerhafte Lärmbelastung führt zur vermehrten Ausschüttung von Stresshormonen, die unseren Körper in einen Alarmzustand versetzen. Die Folge: Wir können uns schlecht konzentrieren, werden gereizt und schlafen unruhiger. Das Risiko eines Herzinfarktes steigt. Schwerhörigkeit ist heute die zweithäufigste Berufskrankheit und nimmt besonders unter Kindern und Jugendlichen immer mehr zu. Zitat Ende
http://www.bund.net/themen_und_projekte/verkehr/laerm/strassenlaerm/
ja, dann wird gegen die B474n geklagt damit die Menschen, die Tag für Tag an diesen Straßen nicht zur Ruhe kommen. Da kann man nur hoffen, dass diese Klagesammler sich ihr eigenes Geschreibsel mal durchlesen.

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