VIP Lea designt Stoffbeutel: Nicht von der Stange

Serie Es gibt sie überall. Eigentlich gehört jeder dazu. Zu den VIPs. Damit meinen wir allerdings nicht die „Very Important Persons“, die auf roten Teppichen rumstöckeln, sondern die „Very Interesting Persons“, die uns im Bus, an der Supermarktkasse oder im Schwimmbad begegnen. Wir stellen Euch in dieser Scenario-Reihe junge Menschen vor, die ganz klar VIPs sind. Heute: Lea.

  • VIP Lea

    So hübsch sind Leas Stoffbeutel. Bei Dawanda verkauft sie unter „Weniger ist Meer“ ihre Exemplare.

Die kleine Nähmaschine rattert geräuschvoll vor sich hin. Die Nadel bewegt sich stets im Takt hoch und runter. Das Geräusch ist unverkennbar. Die Nähmaschine surrt zufrieden und vernäht eine Naht nach der anderen. Lea hat für ihr Herzensstück gleich ein ganzes Nähzimmer eingerichtet mit Ankleidepuppe, Häkelbüchern und allerlei Stoffen.

Die braucht die Marlerin auch, denn in ihrer Freizeit näht Lea selbst designte Taschen – kleine und große, die sie in ihrem Dawanda-Online-Shop „Weniger ist Meer“ verkauft. „Das Nähen habe ich auf der alten Nähmaschine meiner Uroma gelernt”, erinnert sich die 23-Jährige. „Das erste Kleidungsstück, das ich zusammen mit meiner Mama genäht habe, war ein grüner Tüllrock, mit dem ich mich Karneval als Elfe verkleidet habe. Das ist nun schon etwas her”, erzählt Lea. Die Idee beutelförmige Taschen zu nähen, die man entweder als Rucksack oder als kleine Umhängetasche tragen kann, kam ihr erst später. Seit einem knappen halben Jahr bietet Lea die Selfmade-Beutel in ihrem Dawanda-Shop zum Verkauf an. Längst sind Lea und ihre heiß geliebte Nähmaschine ein eingespieltes Team. Wenn es schnell geht, braucht die Marlerin nur eine halbe Stunde für einen Beutel. „Aber nur, wenn die Nähmaschine nicht zickt, das kommt auch schon mal vor”, bedauert Lea.

Bunte Muster sind genau ihr Stil

Die 23-Jährige hat längst ihren eigenen Stil gefunden und gestaltet die Beutel in den Grundzügen immer gleich: Den Beutel kleidet ein buntes Muster, das am unteren Ende mit Kunstleder ausgestattet ist. „Das macht die Taschen robuster, weil sie ja auch auf den Boden gestellt werden”, erklärt Lea. Gekordelte Bänder fungieren als Riemen zum Tragen. „Hier ist es wichtig, dass die Bänder nicht zu dünn sind, sonst schneiden sie beim Tragen ein”, weiß Lea. „Mit der Zeit hat man die richtige Technik raus und weiß auch, wie man die Nähte machen muss, damit die Taschen am Ende gut aussehen.“

Und das tun sie allemal: Hübsch aufgereiht hängen die liebevoll gestalteten Beutel mit maritimen, orientalischen oder bunten Blumenmustern im Hippie- und Ethno-Look auf Leas Kleiderstange und zwar stets mit ihrem Label „Weniger ist Meer“ eingenäht. Eine ist schöner als die andere und für einen guten Preis zu haben. Wir empfehlen Euch, einfach mal in ihrem Online-Shop zu stöbern! Wenn Euch allerdings der Beutel mit dem blauen Mandala-Muster auf dem Foto gefällt, müssen wir Euch leider enttäuschen. Denn der ist schon verkauft – und das gleich zweimal… ;)
Leas Instagram-Seite findet Ihr hier: _wenigeristmeer_
Wollt Ihr Leas Taschen kaufen? Dann schaut mal in ihren Shop bei Dawanda rein:
www.dawanda.com/shop/wenigeristmeer