Feuerwehr

Kinder betroffen: Brennende Hecke sorgt für Großeinsatz in Castrop-Rauxel

Eine brennende Hecke hat am Dienstagmorgen einen Feuerwehr-Großeinsatz im Castrop-Rauxeler Nordwesten ausgelöst. Zehn Personen mussten anschließend untersucht werden, darunter fünf Kinder.
Gleich mehrere Rettungswagen wurden in den Ahornweg gerufen. © Feuerwehr Castrop-Rauxel

Fünf Kleinkinder, ihre Tagesmutter und deren eigene Kinder mussten am Dienstagmorgen von einem Notarzt untersucht werden. Eine Person musste gar ins Krankenhaus. Der Grund dafür war eine brennende Hecke.

Gegen 11.45 Uhr wurde die Feuerwehr am Dienstag (28.6.) zur Ahornstraße in Castrop-Rauxel-Bladenhorst gerufen. Weil eine Person Unkraut auf dem Gehsteig abflämmte, setzte sie versehentlich eine benachbarte Hecke in Brand. Den Heckenbrand löschten zunächst die Nachbarn; Feuerwehrleute der hauptamtlichen Wache löschten sie nach.

Durch das Abbrennen von Unkraut geriet eine benachbarte Hecke in Brand. © Feuerwehr Castrop-Rauxel

Allerdings befand sich in einem benachbarten Wohnhaus eine Tagesbetreuung von fünf Kleinkindern. Diese hatten sich während des Brandes mit ihrer Tagesmutter und deren eigenen Kindern im stark verrauchten Garten aufgehalten, wie es in der Mitteilung der Feuerwehr hieß.

Der eigentlich offenbar harmlose Brand entwickelte sich dadurch zu einem Großeinsatz, weil insgesamt zehn Personen betroffen waren. Für den Fall, dass mehrere Personen verletzt gewesen wären, fuhren mehrere Einsatzfahrzeuge zu dem Haus. Nach einer „Sichtung“ aller Kinder und Erwachsenen durch einen Notarzt musste tatsächlich ein Erwachsener mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden.

Die Kinder wurden an ihre Eltern übergeben, das Gebäude belüftet. Beteiligt waren insgesamt neun Kräfte der Hauptamtlichen Wache.

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