Schlag gegen Hooliganszene Razzien in Castrop-Rauxel, Bochum und anderen Ruhrgebietsstädten

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Fußballfans bejubeln in der Saison 2021/2022 die SG Wattenscheid 09 mit Handfeuerfackeln. Und feiern den 2:0-Heimsieg gegen den FC Eintracht Rheine. (Archivbild)
Fußballfans bejubeln in der Saison 2021/2022 die SG Wattenscheid 09 mit Handfeuerfackeln. Und feiern den 2:0-Heimsieg gegen den FC Eintracht Rheine. (Archivbild) © IMAGO/Michael Ketzer
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Die Polizei Bochum hat am Dienstag (22.11.) mehrere Wohnungen im Ruhrgebiet durchsucht. Der Grund: weitere „Ultras“ identifizieren, wie es in der gemeinsamen Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft und der Polizei heißt.

In Castrop-Rauxel und Gelsenkirchen seien je ein „Objekt“, in Bochum gleich vier von Verdächtigen im Alter zwischen 19 und 40 Jahren durchsucht worden. Bei den Durchsuchungen beschlagnahmten die Beamten unter anderem Waffen, Betäubungsmittel und Handys.

Fußballspiel im Sommer

Die Durchsuchungen führte die Polizei durch, weil es am 23. Juli im Zusammenhang mit einem Fußballspiel zwischen dem SC Preußen Münster und der SG Wattenscheid 09 zu Gewalttaten kam. Laut Pressemitteilung seien die Auseinandersetzungen auf Bochumer Stadtgebiet innerhalb der Hooliganszene geplant gewesen.

Die Ermittlungen rund um diese Auseinandersetzungen führten die Beamten zu den sechs Tatverdächtigen, deren Wohnungen nun durchsucht wurden. Die Behörden betonen: „Gewalttaten, Sachbeschädigungen und weitere Straftaten rund um den Sport“ würden nicht geduldet.