Verkehrsunfall

Unfall auf der A 42: Keiner der Fahrer darf jetzt noch Auto fahren

Bei einem Verkehrsunfall auf der A 42 bei Castrop-Rauxel passten die Unfallpartner erstaunlich gut zusammen. Verletzt wurde niemand, gut ging die Sache für die Fahrer aber auch nicht aus.
Auf der A 42 bei Castrop-Rauxel hat es einen Verkehrsunfall gegeben. © picture alliance/dpa

Auf der A 42 in Höhe der Anschlussstelle Castrop-Rauxel hat sich am Donnerstagmorgen (25.11.) ein Verkehrsunfall ereignet. Dabei hatten die Beteiligten aber mehr gemeinsam als nur den Unfall.

Ein 70-Jähriger aus Papenburg war gegen 7.20 Uhr mit seinem Auto in Richtung Dortmund unterwegs. Ein 45-Jähriger aus Wuppertal fuhr hinter ihm. Dass der Verkehr stockte, erkannte er zu spät und fuhr auf seinen Vordermann auf. Verletzt wurde niemand. Als die Polizei die Führerscheine der Fahrer überprüfte, stellte sie allerdings erstaunliche Parallelen fest. Und keiner der beiden durfte weiterfahren.

Führerschein in der Waschmaschine verschollen

Der 70-Jährige händigte der Polizei eine Farbkopie seines Führerscheins aus. Laut der Polizei mit der Begründung, das Original sei in der Waschmaschine verschollen. Ermittlungen zufolge ist er in Wahrheit aber bereits seit 1997 nicht mehr im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis.

Der 45-Jährige übergab den Beamten einen ausländischen Führerschein.

Doch auch dabei gab es ein Problem. Denn dieser war in Deutschland nicht gültig. Der Wuppertaler hätte den Führerschein in den ersten sechs Monaten in Deutschland umschreiben lassen müssen. Die Fahrt auf der A 42 endete also für beide Männer. Die Polizisten leiteten Strafverfahren wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ein.

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