Milchbauer Wilhelm Schulte-Hubbert bei seinen Kühen. Mit ihnen will er noch lange am Oelmühlenweg bleiben. © ANDREAS KALTHOFF
Gewerbegebiet auf Bauernland?

Dillenburg: Milchbauer Wilhelm Schulte-Hubbert will sein Land behalten

Wilhelm Schulte-Hubbert ist der letzte Milchbauer in Datteln, sein Hof ist der zweitälteste in der Stadt – und den betreibt er in 20. Generation. Der Regionalverband will dort ein Gewerbegebiet.

Datteln ist dagegen, Oer-Erkenschwick auch – beide Städte haben sich im Jahr 2020 per Ratsbeschluss gegen ein Gewerbegebiet an der Stadtgrenze ausgesprochen und erneuern ihre Ablehnung in den politischen Sitzungen im Sommer 2022 jeweils. Doch auch in der aktuellen Fassung des Regionalplans Ruhr ist die 64 Hektar große Fläche mit der historischen Bezeichnung „Dillenburg“ als mögliches Industrie- und Gewerbegebiet gekennzeichnet. 40 Hektar davon gehören aber Milchbauer Wilhelm Schulte-Hubbert (61). Für ihn sind die Pläne nicht neu, aber er will weiter Landwirt bleiben.

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Aufgewachsen in Recklinghausen, kennt Dorf- und Stadtleben, ist stets neugierig und seit 2018 in Datteln auf der Suche nach spannenden Geschichten. Zum Studieren nach Duisburg gezogen und den Weg zurück in seine Vest-Heimat gefunden. Handballer seitdem er laufen kann. Berichtet gerne kritisch über Politik und Stadtentwicklung - stets mit offenem Ohr für die Sorgen der Dattelner.
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Fabian Hollenhorst

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