Andreas Hucke ist seit drei Monaten Kunde der Dattelner Tafel (re. Einrichtungsleiterin Ursula Kuchta). Wegen der hohen Inflation kam er ohne die Tafel-Lebensmittel nicht mehr über die Runden. "Kein leichter Schritt", sagt der 59-Jährige © Wallkötter
Armut in Coronazeiten

Hohe Inflation: Immer mehr Dattelnern bleibt nur die Tafel als Ausweg

Im Dezember stieg die Inflation auf 5,3 Prozent. Auch in den Supermärkten spürt man in Datteln die höheren Preise. Für etliche Bürger bleibt nur der Gang zu Tafel. Andreas Hucke gehört dazu.

Ursula Kuchta, Leiterin der Tafel in Datteln, registriert eine steigende Nachfrage. „Wir haben aktuell pro Woche drei bis vier Nachfragen von Bedürftigen, die bei uns Kunde werden möchten“, sagt Kuchta im Gespräch mit unserer Redaktion. Aktuell sind bei der Tafel rund 1200 Kunden, darunter zwischen 400 bis 500 Kinder, registriert. Menschen, die von Hartz 4 oder von der Grundsicherung leben.

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Über den Autor
Redakteur
Geboren und aufgewachsen in Marl. Dort wurde mir schon früh die Liebe zum FC Schalke 04 in die Wiege gelegt. Mit 14 Jahren als freier Mitarbeiter im Marler Lokalsport gestartet, bin ich seitdem für Geschichten unterwegs. Mit 19 Jahren begann das Volontariat, wenig später verschlug es mich in die Redaktion in Datteln, in der ich bis heute mit gleicher Begeisterung im Lokaljournalismus unterwegs bin.
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