Coronavirus

Stockhoffs Appell: „Seien Sie solidarisch und lassen Sie sich impfen“

Lange war Impfstoff Mangelware, jetzt werden die Angebote für Corona-Impfungen immer niedrigschwelliger: Dorstens Bürgermeister möchte dazu ermutigen, sich impfen zu lassen.
Bürgermeister Tobias Stockhoff © Ralf Pieper

Tobias Stockhoff gehört zu den 46 Prozent der Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen, die bereits vollständig gegen das Coronavirus geimpft sind. Nebenwirkungen hat er sowohl nach der ersten als auch nach der zweiten Impfung nicht gespürt. Nun möchte Dorstens Bürgermeister andere ermuntern, sich auch impfen zu lassen.

„Durch Impfungen erreichen wir zwar keinen hundertprozentigen Schutz vor einer Corona-Infektion, aber geimpfte Personen schützen sich auch vor schweren Krankheitsverläufen, die in vielen Fällen eine intensivmedizinische Betreuung zur Folge haben können“, sagt Stockhoff.

Der Blick nach England oder ins Nachbarland Niederlande bereitet dem Bürgermeister Sorgen. Dort breitet sich die Delta-Variante immer weiter aus und lässt die Infektionszahlen steigen. Deshalb sein Appell: „Falls Sie noch nicht geimpft sind, nutzen Sie die Gelegenheit, sich schnell und unkompliziert impfen lassen zu können. Seien Sie solidarisch, so wie es bereits viele tausend Menschen in unserer Stadt sind und lassen Sie sich impfen.“

Derzeit sind die Impfangebote so niedrigschwellig wie noch nie: Im Impfzentrum Recklinghausen sind aktuell Impfungen ohne Termin möglich, das Impfzentrum im Kreis Wesel bietet bis einschließlich 24.7. ebenfalls Impfungen ohne Termin an. Im Bottroper Impfzentrum besteht am Sonntag (18.7.) die Möglichkeit, sich ohne Termin impfen zu lassen und dazu noch etwas zu gewinnen. Die Angebote richten sich an Personen ab 16 Jahren.

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