Leseraktion

Umfrage: Was wird das „Wort des Jahres 2021“ in Dorsten?

Welcher Begriff war in 2021 eine Besonderheit oder wichtig für Dorsten? Wir sind gespannt, welcher unserer sechs Vorschläge, garantiert Corona-frei, am Ende die Nase vorne haben wird.
Unter diesen Wörtern können Sie auswählen. © Grafik: Leonie Sauerland

Die Gesellschaft für deutsche Sprache hat „Wellenbrecher“ zum Wort des Jahres 2021 in Deutschland gekürt. Auch wenn im vergangenen Jahr in der Lippestadt die pandemische Situation natürlich auch unsere täglichen Schlagzeilen prägte: Wir stellen für das „Dorstener Wort des Jahres“ dennoch sechs Corona-freie Begriffe zur Wahl, aus denen Sie, liebe Leserinnen und Leser, Ihre Lieblings-Wortschöpfung küren können.

Tisa-Archiv

Während im Jahr 2020 die emotionale Diskussion um den abgebauten Tisa-Brunnen auf dem Dorstener Marktplatz hohe Wellen schlug, tauchte der Vorname von Dorstens Ehrenbürgerin Tisa von der Schulenburg 2021 in einem anderen Zusammenhang auf: In einem umgebauten RAG-Gebäude auf dem Zechengelände wurde das „Tisa-Archiv“ mit geladenen Gästen eröffnet. Hier werden zahlreiche Werke der Künstlerin für die Nachwelt aufbewahrt, hier ist ein neuer Kulturort entstanden.

Jeans-Riese

Große Menschen ziehen sich Riesen-Jeans an, Dorsten hingegen hat einen Jeans-Riesen an Land gezogen: Im April wurde bekannt gegeben, dass die Ruhrkohle AG und die städtische Wirtschaftsförderungsgesellschaft WinDor ein 30 Hektar großes Areal im geplanten Industriepark Große Heide an der B 58 (ehemaliger Schacht Wulfen) an die Levi Strauss & Co. verkauft haben. Das US-Unternehmen will von hier aus seine europäische Warenlogistik betreiben und bis zu 650 Arbeitsplätze schaffen.

Pestalozzi-Park

Ein kleines Apfelwäldchen mit acht Bäumen, Nistkästen, ein Insektenhotel, dazu Hochbeete, Sitzbänke und bunte Wildblumen als Schmetterlingsoasen – die „Ideenschmiede Hardt“ hat den Grünzug im Bereich von Overbergstraße, Storchsbaumstraße und Pestalozzistraße seit 2019 in ein wahres Schmuckstück verwandelt, an dem sich immer mehr Bürger erfreuen. Im Oktober hat die Grünanlage von der Stadtteilkonferenz „Gemeinsam Hardt“ einen eigenen Namen bekommen: „Pestalozzi-Park“.

Schirm-Installation

Nach dem langen Lockdown hatte im Sommer wochenlang eine farbenfrohe Aktion für zwischenzeitliche Aufbruchstimmung in der Fußgängerzone gesorgt. Marktplatz, Recklinghäuser Tor und Stadteingänge bekamen ein buntes Dach aus Hunderten von Schirmen, die über die Köpfe der Passanten gespannt wurden. Die von der Dorstener Interessengemeinschaft Altstadt (DIA) initiierte Schirm-Installation wurde zum erfolgreichen Fotomotiv – und dank der sozialen Netzwerke über die Stadtgrenzen hinaus bekannt.

Respekt-Kunstwerk

Die Dorstener Künstlerin Brigitte Stüwe machte ab März an der Händelstraße mit ihrem Respekt-Kunstwerk die „Dorstener Erklärung“ zu Menschenwürde, Demokratie und Respekt sichtbar. Doch seit Sommer wurden die Faden-Tafel und ihre Nachfolge-Werke immer wieder von unbekannten Vandalen zerstört und mit Parolen beschmiert. Doch die Ideenfabrik Stadtsfeld als Initiatorin lässt sich davon nicht beeindrucken, organisiert Gegen-Aktionen, auch zu Weihnachten wurde der Platz schön geschmückt.

Wasserspielplatz

Das Stadtumbauprogramm „Wir machen Mitte“ hat auch dafür gesorgt, dass in der Innenstadt einige neue Spielmöglichkeiten für Kinder entstanden sind. Der große Renner bei den Kleinen und ihren Eltern ist Dorstens erster Wasserspielplatz geworden, der im Sommer vom Kinder-Bürgermeisterpaar Matilda und Ben im Bürgerpark Maria Lindenhof eröffnet worden ist. Nach längerem Umbau war der Park im Sommer frei gegeben worden und hat zahlreiche weitere Freizeit- und Veranstaltungsaktivitäten zu bieten.

Wer bei der Abstimmung mitmachen will, sollte sich bis Mittwoch (5. Januar), 12 Uhr, beteiligen. Bitte eine Mail mit dem Favoriten an aktionen@dorstenerzeitung.de senden. Wir sind gespannt, wer der Nachfolger von „Dorstalgie“ (2011), „Radiotag“ (2012), „Freibad“ (2013), „Baustellenchaos“ (2014), „Poldern“ (2015), „Stadtstrand“ (2016), „Dreifach-Jubiläum“ (2017), Stadtkrone (2018), Winterzauber (2019) und Plattenbau (2020) wird.

Der Abend in Recklinghausen

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