Coronavirus im Sport

NRW-Regierung: 2G im kompletten Amateurfußball – wichtige Änderung für Fitnessstudios

Die Coronaschutzverordnung in Nordrhein-Westfalen wird angepasst, das kündigte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) an. Wichtige Änderungen gibt es im Amateurfußball und im Hallensport.
Karl-Josef Laumann (CDU), Gesundheitsminister von Nordrhein-Westfalen, äußert sich in der Staatskanzlei zur Anpassung der Corona-Schutzverordnung. © picture alliance/dpa

Dienstagmittag informierte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) über die Infektionslage im bevölkerungsreichsten Bundesland Deutschlands.

Dort kündigte Laumann auch Änderungen für den Sport an, die mit der neuen Coronaschutzverordnung am Donnerstag (13. Januar) in Nordrhein-Westfalen in Kraft treten.

„Wir bleiben im gesamten Freizeitbereich in Nordrhein-Westfalen bei 2G. Überall da, wo man im Freizeitbereich keine Maske tragen kann, werden wir eine 2G+-Regelung haben. Bei der Sportausübung und im Fitnessstudio, um da ein Beispiel zu nennen“, so Laumann.

Der Schnelltest für Fitnessstudios und Hallensportarten fällt weg, sobald man die dritte Impfung erhalten hat und als geboostert gilt.

Wer zweifach geimpft ist und sich im Anschluss mit Corona infiziert hat, gilt ebenfalls als geboostert und benötigt keinen Schnelltest.

Corona: 2G-Regelung im Amateurfußball

Eine Veränderung gibt es nun ebenso im Amateursport draußen an der frischen Luft, so zum Beispiel bei den Amateurfußballern.

„Bei Amateuren war die Zeit jetzt lange genug, dass man sich darauf vorbereiten konnte. Die PCR-Regelung gilt nur, wenn man die erste Impfung bereits hat“, erklärte ein Mitarbeiter des Gesundheitsministeriums bei der Pressekonferenz.

Heißt: Im kompletten Amateurfußball gilt nun die 2G-Regelung. PCR-Tests können nur noch benutzt werden, wenn die erste Impfung bereits erhalten worden ist.

Ungeimpfte oder nicht genesene Fußballer sind damit raus und dürfen nicht mehr trainieren und spielen.

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