Raserszene in Dortmund

Erneuter Raser-Großeinsatz – Polizei stellt dabei auch Positives fest

Der Kampf der Polizei gegen die Raserszene in Dortmund geht weiter. Erneut war die Behörde im Großeinsatz gegen die Szene. In einem Punkt war dieses Wochenende aber anders als die anderen.
Erneut führte die Polizei einen Großeinsatz gegen die Raserszene in Dortmund durch (Symbolbild).
Erneut führte die Polizei einen Großeinsatz gegen die Raserszene in Dortmund durch (Symbolbild). © Oliver Schaper (Archiv)

Die Dortmunder Polizei kämpft weiter gegen die sogenannte Raser- und Poserszene – „mit langem Atem“. Das betonte nicht nur Innenminister Herbert Reul Ende Juli bei einem Besuch am Phoenix-See, sondern auch die Polizei selbst wieder an diesem Wochenende (6. und 7. August).

Die Bekämpfung illegaler Fahrzeugrennen, die Verhinderung schwerer Verkehrsunfälle und das Unterbinden immer wieder festgestellter Begleiterscheinungen wie Ruhestörungen und Vermüllung im Stadtgebiet seien „weiterhin das Ziel der regelmäßig und mit langem Atem stattfindenden Einsätze“, heißt es in einer aktuellen Bilanz eines erneuten Großeinsatzes der Polizei.

In beiden Nächten seien sowohl im Bereich des Wallrings als auch rund um Dortmund-Hörde wieder „eine hohe Zahl an szenetypischen Fahrzeugen“ kontrolliert worden.

Doch trotzdem bemerkt die Polizei dabei auch Positives. Im Wortlaut der Meldung heißt es: „Obwohl sich das Fahrzeugaufkommen an diesem Wochenende verringert hat, stellten die Polizistinnen und Polizisten an beiden Abenden zusammen rund 160 szenetypische Fahrzeuge fest.“

Immerhin: Das Fahrzeugaufkommen hat sich laut Polizei verringert.

Platzverweise und Ruhestörung am Freitag

In der Bilanz heißt es weiter, dass die Beamten ab dem späten Freitagabend 89 Personen kontrollierten. Insgesamt stellten sie dabei 48 Verkehrsverstöße fest. Ein Fahrzeug musste sichergestellt werden, heißt es. Laut Polizei bestand der Verdacht auf das Erlöschen der Betriebserlaubnis.

Für ein weiteres Fahrzeug ordneten die Polizisten ein technisches Gutachten an. Zudem wurden acht Platzverweise ausgesprochen. In Höhe des Schwanenwalls schritten die Beamten zudem auf Grund einer Ruhestörung ein. Die Polizei beendete ihren Einsatz in der Nacht gegen 2.30 Uhr.

Polizei leitet Verkehr vom Wall ab

Am Samstagabend kontrollierte die Polizei sowohl an festen Standorten innerhalb des Walls als auch an wechselnden Plätzen im Bereich rund um Hörde.

Knapp 100 Fahrzeuge und insgesamt 118 Personen seien dabei der Szene zugeordnet worden. 52 Verkehrsverstöße, acht Platzverweise und eine Strafanzeige wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis sind die Bilanz.

Ab 1.15 Uhr leiteten die Polizisten den Verkehr vom Wall in Richtung Ruhrallee ab. „Als auch die letzten Szeneangehörigen schließlich entnervt die Innenstadt verließen, beendete die Polizei den Großeinsatz“, heißt es in der Meldung.

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