Neue Position

Gebürtiger Dortmunder koordiniert die größten Polizei-Einsätze der Stadt

Rund 1300 Polizeikräfte in Dortmund und Lünen haben einen neuen Chef. Achim Stankowitz kümmert sich jetzt um Risikospiele beim BVB, Demos und ähnliche Ausnahmesituationen.
Polizeipräsident Gregor Lange (r.) hat Achim Stankowitz als neuen Leiter der Direktion "Gefahrenabwehr/Einsatz" begrüßt. © Polizei

Eine wichtige Führungsposition der Polizei Dortmund ist seit Monatsanfang neu besetzt. Achim Stankowitz heißt der neue Leiter der Direktion Gefahrenabwehr/Einsatz.

Der Leitende Polizeidirektor übernimmt damit die Federführung über die größte Direktion des Präsidiums mit rund 1300 Polizeikräften. „Der gebürtige Dortmunder wird nun maßgeblich auch für die Bewältigung von polizeilichen Großlagen wie risikobehafteten Fußballeinsätzen und Versammlungslagen verantwortlich sein“, teilt die Polizei mit.

Behördenleiter Gregor Lange betont: „Wir haben hier einen versierten Polizisten, der seine Erfahrungen aus verschiedenen Ebenen der Landesverwaltung in seine Arbeit in Dortmund mit einbringen kann.“

Dortmund sei die Heimat des verheirateten Familienvaters Achim Stankowitz. Hier war er bereits Leiter der Führungsstelle der Autobahnpolizei und in leitender Funktion mit den Spezialeinheiten betraut.

Bodycams, Drohnen und Taser

Beim Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD) hat er als Abteilungsleiter eine landesweite Koordinierungs- und Aufsichtsfunktion übernommen. Unter anderem hat der Dortmunder landesweite Einsätze gegen Organisierte Kriminalität koordiniert. In seiner Abteilung wurden mehrere Projekte bearbeitet wie die Anschaffung der Bodycams, Drohnen oder Elektro-Taser.

Auf seine neuen Aufgaben freut sich Achim Stankowitz: „Ich habe hier ein äußerst motiviertes und engagiertes Team und bin sehr zuversichtlich im Hinblick insbesondere auf die kommenden Großeinsätze in Dortmund.“

Zu seinen Schwerpunkten in Dortmund sagt der neue Direktionsleiter: „Bei meiner Arbeit ist mir wichtig, gegen alle Formen des Extremismus – und insbesondere gegen den Rechtsextremismus – zu kämpfen. Ich habe verfolgen können, dass es in diesem Bereich in den letzten Jahren in Dortmund deutliche Fortschritte gegeben hat.“ Daran möchte er anknüpfen.

Gewalt gegen Einsatzkräfte

„Darüber hinaus bewegt mich auch das Thema ‚Gewalt gegen Einsatzkräfte der Polizei‘“, so Stankowitz. Für ihn gelte, die Beamtinnen und Beamten zu schützen und so aufzustellen, dass sie möglichst gesund und unversehrt ihren Dienst beenden können.

Udo Tönjann, der diese Rolle bislang innehatte, wechselt vom Polizeipräsidium Dortmund zum Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten (LAFP).

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