Hat der Tod des bekannten Dortmunder Neonazis Siegfried Borchardt Auswirkungen auf die Nazi-Szene in Dortmund? © Dieter Menne (A)
Interview mit Prof. Borstel

Nach Tod von Borchardt: Wie geht es weiter mit der Dortmunder Nazi-Szene?

Mit Siegfried Borchardt ist eine Galionsfigur der Rechtsextremen in Dortmund gestorben. Was bedeutet das für die Nazi-Szene in der Stadt? Wir haben einen Experten gefragt.

Siegfried Borchardt, genannt SS-Siggi, ist am Sonntag (3.10.) im Alter von 67 Jahren gestorben. Borchardt war seit Jahrzehnten in der rechtsextremen Szene aktiv, hat in den 80er-Jahren die rechtsextreme Hooligantruppe „Borussenfront“ gegründet und gehörte später der 1995 verbotenen Freiheitlichen Deutschen Arbeiterpartei (FAP) an. Zuletzt war er Kreisvorsitzender der Partei „Die Rechte“, für die er auch zeitweise in der Bezirksvertretung Innenstadt-Nord und 2014 zwei Monate im Rat saß.

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Über die Autorin
Redaktion Dortmund
Stellvertretende Leiterin der Dortmunder Stadtredaktion - Seit April 1983 Redakteurin in der Dortmunder Stadtredaktion der Ruhr Nachrichten. Dort zuständig unter anderem für Kommunalpolitik. 1981 Magisterabschluss an der Universität Bochum (Anglistik, Amerikanistik, Romanistik).
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