Mouhamed D.

Tödliche Schüsse auf 16-Jährigen: Hendrik Wüst mahnt zu Besonnenheit

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat sich zu den tödlichen Polizeischüssen auf Mouhamed D. (†16) geäußert. Wüst mahnt, man müsse den Behörden Zeit für ihre Ermittlungen lassen.
Hendrik Wüst (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen
Hendrik Wüst (CDU) ist der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen. © picture alliance/dpa

Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat im Fall des in Dortmund von der Polizei erschossenen 16-Jährigen gefordert, „Besonnenheit walten“ zu lassen. Die Ermittlungsbehörden arbeiteten mit Hochdruck daran, „den Sachverhalt komplett aufzuklären“, sagte Wüst am Freitag vor Journalisten in Düsseldorf. Man müsse den Behörden nun die Zeit lassen, bis der Sachverhalt „völlig klar“ sei.

Der 16-jährige Flüchtling aus dem Senegal war am 8. August im Innenhof einer Jugendhilfeeinrichtung in der Nordstadt von einem Polizisten erschossen worden.

Nach bisherigem Ermittlungsstand war er trotz des Einsatzes von Pfefferspray und Tasern mit einem Messer auf die Beamten zugegangen. Ein zur Sicherung abgestellter Polizist hatte sechsmal mit seiner Maschinenpistole geschossen, fünf Kugeln trafen den Jugendlichen.

Die Staatsanwaltschaft Dortmund und die benachbarte Polizei Recklinghausen ermitteln. Am Dienstag (23.8.) soll der Vorfall im Hauptausschuss des Landtags behandelt werden.

Der Abend in Recklinghausen

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